Der Schömberger Markt:

(Verfasser: Hella Tegeler)

Quellen:
-
Schlesischer Gebirgsbote
- Wikipedia

Die historischen Wohnhäuser am Markt stammen aus dem 17. - 19. Jahrhundert. Die interessantesten Wohnhäuser mit den charakteristischen Bogengängen sind die sogenannten "Unterlauben". 
Im Gegensatz zu anderen schlesischen Städten bildet das Rathaus in Schömberg nicht den Mittelpunkt des Marktes, sondern es befindet sich an der rechten Seite. Errichtet wurde es Ende des 17. Jahrhunderts. 

Das Rathaus - 3. Haus von links

Das Rathaus (heute) - 2. Haus von rechts

Blick von den Unterlauben auf die Oberlauben

Die Oberlauben

Die Unterlauben

Die Unterlauben mit der linken Seite des Marktes

Markt Nr. 2 - Die Adler-Apotheke:

Anfangs war sie eine Filiale der Stadtapotheke in Liebau. 1850 wurde sie von Gottfried Wilhelm Robert Brun geleitet. Um 1860 wurde sie als Vollapotheke ausgeschrieben und Heinrich Melzig erhielt die Konzession. Dessen Nachfolger war ab 1880 O. Querfurtht, und von ihm erwarb sie 1884 Dr. Siegbert Reymann. Im Jahre 1891 verkaufte er die Apotheke an Antonius Jankiewicz. Nach seinem Tod ließ seine Witwe sie kurze Zeit verwalten, bis sie diese 1906 an Karl Pyrkosch verkaufte. Auf ihn folgte 1909 Fritz Meyer. Am 1. Mai 1914 übernahm Alfred Winschiers die Meyersche Apotheke. Bereits vor seinem Tod im Jahre 1942 hatte er die Apotheke am 1. Januar 1939 an Alfred Franz verpachtet.

Von rechts: Die Apotheke, links daneben das Rathaus

Die Inneneinrichtung der Apotheke

Markt Nr. 4 - das ehemalige Stenzel-Haus

In diesem Gebäude befanden sich die Räumlichkeiten der Grenzland-Druckerei Rock & Co.

Markt Nr. 14 - Hotel "Zum goldenen Löwen"

Markt Nr. 5 - (4. Haus von rechts) - Gasthof "Zum Schwarzen Roß

(Besitzer: Wilhelm Kleinert, später Herbert Prause)

Markt Nr. 9 - (1. Haus von rechts) - Fleischerei und Gasthof "Stadt Berlin

(Besitzer: Louise Jungnitsch, danach P. Pauer, anschließend Josef Niepel)

Flurhalle in einem Bürgerhaus

Flurhalle in einem Bürgerhaus

"Historische Tage" im August 1933 - Festumzug

Aus Anlass des 350jährigen Bestehens der Schneiderinnung von Schömberg fanden die ersten "Historischen Tage" vom 5. - 8. August 1933 statt. Eine Stadt mit ca. 2000 Einwohnern erlebte den Besuch von etwa 10.000 Menschen aus Deutschland, insbesondere aber aus Schlesien. Schömberg wurde in ganz Deutschland bekannt. Eine in Berlin für zahlreiche deutsche Tageszeitungen hergestellte Wochenendbeilage, als Illustrierte, die in mehreren hunderttausend Zeitungen beilag, warb für die kleine Stadt im Ziedertal.

Wegen des überaus großen Erfolges wurden 1934 unter dem Motto "100 Jahre Schömberger Würstchen" und 1935 mit dem Fest "Der deutsche Handweber lebt noch" nochmals "Historische Tage von Schömberg" begangen.

Historische Tage, August 1933 - Blick aus den Unterlauben

Festumzug

Festumzug

Festumzug - Die Zisterzienser

Festumzug - Friedrich II.

Bauern und Handwerker aus Tannengrund

Festumzug

Festumzug