Der Schömberger Markt:

(Verfasser: Hella Tegeler)

Quellen:
- Führer Bergstadt Schömberg
-
Schlesischer Gebirgsbote
- Wikipedia

Die folgende Karte des Schömberger Marktes stellte Herr Alois Wiener zur Verfügung.

Die historischen Wohnhäuser am Markt stammen aus dem 17. - 19. Jahrhundert. Die interessantesten Wohnhäuser mit den charakteristischen Bogengängen sind die sogenannten "Unterlauben". Zum Markt führen drei Straßen:

  1. Die Braunauer Straße - bekannt ist hier die Webersiedlung "12 Apostel".
  2. Die Landeshuter Straße - hier stand früher die Webersiedlung "die 7 Brüder".
  3. Die Trautenauer Straße


An den sogenannten "Oberlauben" führt zwischen zwei Häusern eine kleine Gasse, die Kirchgasse, zur katholischen Pfarrkirche.

Den Mittelpunkt des Marktes bildet ein Brunnen, vor dem das Denkmal des Hl. Nepomuk steht.
Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts befanden sich in der Mitte des Ringes, des Marktes, die Brot- und Fleischbänke, wo die Einwohner bei den Bäckern das Brot und bei den Fleischern Wurst und Fleisch erstehen konnten. Ebenfalls in der Mitte befanden sich auch der Pranger und die Staupsäule, Zeichen der mittelalterlichen Rechtsprechung. Dagegen hatte der Galgen bis 1826 seinen Platz in der Nähe des Schießhauses.


Wir beginnen den Rundgang an der rechten Seite des Marktes, gelangen dann zu den "Unterlauben", begeben uns anschließend zur linken Seite und beenden den Rundgang an den "Oberlauben".

Die rechte Seite:

In der Nacht vom 4. bis 5. September 1829 zerstörte ein Feuer die rechte Seite des Marktes mit dem Rathaus und weitere Häuser an der Liebauer Straße. Unter großen finanziellen Mühen wurden alle Häuser wieder aufgebaut

Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 38/1829.

Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 15/1830.

Von links: Haus Nr. 29 - Tischlermeister Heinrich Letzel; 
Nr. 30 - Dentist Herbert Keller; Nr. 1 - das Rathaus; 
Nr. 2 - die Adler-Apotheke; Nr. 3 - die Drogerie 
und Nr. 4 - Grenzland-Druckerei Rock & Co.

Von links: Haus Nr. 29 - Tischlermeister Heinrich Letzel;

Nr. 30 - Dentist Herbert Keller; Nr. 1 - das Rathaus;

Nr. 2 - die Adler-Apotheke; Nr. 3 die Drogerie

und Nr. 4 - Grenzland-Druckerei Rock & Co.
(Bild von Herrn Arnold Wittwer, Bensheim)

Hochzeit von Hildegard Korich und Werner Jahn am 27.12.1941

Das Brautpaar auf dem Weg zur Kirche
Im Hintergrund v. r. n. l.: Gasthof "Zum Schwarzen Roß"; Grenzland-Druckerei Rock & Co.;
Drogerie Wienschir; Adler-Apotheke und das Rathaus
(Bild von Herrn Hubert Jahn aus Datteln)

Häuser Nr. 28 - 30:

  1. Haus Nr. 28 - Dieses Haus war Eigentum des Bauern Oswald Wilke. Heute existiert leider nur noch eine Ruine von diesem Haus.
  2. Haus Nr. 29 - Dieses Haus gehörte dem Tischlermeister Heinrich Letzel.
  3. Haus Nr. 30 - In diesem Haus lebte und arbeitete der Dentist Herbert Keller.


Von links: Haus Nr. 28 - Bauer Oswald Wilke (heute Ruine); 

Haus Nr. 29 - Tischlermeister Heinrich Letzel;

Haus Nr. 30 - Dentist Herbert Keller

Von links: Haus Nr. 28 - das ehemalige Haus des Bauern Oswald Wilke (heute Ruine); Haus Nr. 29 - Tischlermeister Heinrich Letzel

(Bild von Herrn Jürgen Paul, Puchheim - Aufnahme: September 2019)

Haus Nr. 1 - Das Rathaus:

Im Gegensatz zu anderen schlesischen Städten bildet das Rathaus in Schömberg nicht den Mittel-punkt des Marktes, sondern es befindet sich an der rechten Seite. Errichtet wurde es im Jahre 1703 und 1820 erfolgte ein Umbau. Es war Amtssitz des jeweiligen Schömberger Bürgermeisters, der hier auch eine Wohnung hatte.
In der 1. Etage befanden sich das Amtsgericht, das Verkehrsamt, der Magistrat, die Polizei-verwaltung und das Standesamt. In der 2. Etage war das Heimatmuseum untergebracht. Dieses befand sich vorher im Haus Landeshuter Str. Nr. 18.


Das Amtsgericht im Rathaus:


I
n den 1930er Jahren sollte das Amtsgericht aufgelöst werden. Das Justizministerium hatte die Schließung kleinerer Amtsgerichte aus Gründen der Sparsamkeit ins Auge gefasst. Als der Entschluss durchsickerte, dass auch das Schömberger Amtsgericht aufgelöst werden sollte, legte der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung energischen Einspruch ein und wies darauf hin, dass eine solche Maßnahme nicht nur für die Belange der Bevölkerung nachteilig wäre, sondern die politischen Grenzlandaufgaben schwächen würde. Auch einige andere kleinere Städte sollten unter die gleichen Sparmaßnahmen fallen. Sie alle wehrten sich, so dass sich der Herr Justizminister wohl oder übel höchst persönlich an Ort und Stelle ein Bild über die Notwendigkeit eines Weiterbestehens dieser Amtsgerichte machen wollte.

An einem Mittwochnachmittag fuhr ein hocheleganter Wagen vor das Rathaus. Dem Wagen entstieg ein ebenso eleganter Herr und begab sich in das Rathaus. Er betrat die Geschäftsräume des Amtsgerichtes. Der Justizangestellte Peter Stahr saß an seinem Arbeitsplatz, rauchte gemächlich seine Pfeife und fragte den Eintretenden nach seinen Wünschen. Der hohe Herr wollte den Amtsgerichtsrat sprechen. Peter Stahr gab, ohne zu wissen wen er vor sich hatte, die lakonische Antwort, dass der Herr Amtsgerichtsrat nicht anwesend und wahrscheinlich nach Landeshut gefahren sei. Der hohe Herr wollte nun den geschäftsführenden Beamten, den Justizinspektor sprechen. Peter Stahr erwiderte, dass der Herr Justizinspektor seinen freien Nachmittag verlebe und wohl spazieren gegangen sei. Der hohe Beamte wollte nun wissen, welche Beamte und Angestellte das Amtsgericht noch hätte und mit wem er verhandeln könne. Peter Stahr gab zur Antwort, dass noch ein Justizwachtmeister vorhanden sei, der auch irgendwo unterwegs sei. Er selbst sei der Justizangestellte und der Schwager des Justizinspektors. Peter Stahr fragte nun von sich aus den Besuch, wer er sei und welche Wünsche er habe. Darauf stellte sich der hohe Herr als Preußischer Justizminister Schmidt vor und wollte Einsicht in verschiedene Unterlagen nehmen. Peter Stahr war der Ohnmacht nahe. Dass der höchste Justizgewaltige vor ihm stehen würde, hatte er sich doch nicht träumen lassen. Der Justizminister stellte wohl fest, dass das Amtsgericht in Schömberg kaum ausgelastet sei. Peter Stahr ging sofort nach dem kurzen Besuch des Herrn Ministers zum Verwaltungsleiter des Rathauses und war von dem Erlebnis noch völlig verdattert.

Diese kleine Episode hat gewiss zu dem späteren Auflösungsbeschluss beigetragen. Das Amtsgericht in Schömberg wurde entgegen aller Einsprüche aufgelöst. Die Aufgaben wurden von dem Amtsgericht in Landeshut übernommen.

Die Regierung hatte aber gewiss nicht mit dem unerschrockenen Kampfwillen der Schömberger gerechnet. Und hier haben Bürgermeister Dr. Schramm und Edelhard Rock ganze Arbeit geleistet. Es donnerte aus allen Rohren. Herr Rock veröffentlichte in seiner Zeitung, dem "Schömberger Stadtblatt", eine nachhaltige Anklage mit der Überschrift "Das preußische Staatsministerium mordet unser Grenzland". So etwas hatte sich nach Regierungsansicht noch kein Presseorgan geleistet. Ein Verbot der Zeitung wurde durch die Regierung in Erwägung gezogen. Der Artikel sorgte überall für großes Aufsehen. Man wurde hellhörig und auf das Bergstädtchen Schömberg besonders aufmerksam. Andere Presseorgane unterstützten nun das Bemühen um die Wiedereinrichtung des Amtsgerichtes in Schömberg. Der Kampf war erfolgreich. Bürgermeister Dr. Schramm und sein Mitstreiter Edelhard Rock konnten mit Genugtuung den Rücktransport der Gerichtsakten organisieren. Der geschmückte Möbelwagen hielt bei strömendem Regen unter Fanfarenklängen seinen Einzug.

Quelle:

  • Schlesischer Gebirgsbote Nr. 1/1965

"Das Amtsgericht kehrt heim" - die Gerichtsakten des Amtsgerichtes halten Einzug und werden mit Fanfarenklänger begrüßt.

Die Liebauer Straße

Bis Anfang 1920 befand sich im Erdgeschoss des Rathauses die Gaststätte "Der Ratskeller".
Bekannte Gastwirtsnamen sind Alt und Kaschner.

Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 4/1864.

Haus Nr. 1 - Das Rathaus,
links neben dem Eingang der "Ratskeller". 

Das Treppenhaus im Rathaus

(Bild von Herrn Arnold Wittwer, Bensheim - 

Aufnahme: 2014)

Haus Nr. 1 - Das Rathaus heute

Die Jugendherberge:

Die Jugendherberge befand sich hinter dem Rathaus. Durch den Garten gelangte man über einen Steg zur Jugendherberge. Sie ist aus dem früheren Gerichtsgefängnis entstanden und verfügte über 30 Betten für Knaben und Mädchen.

Im Parterre der Jugendherberge befand sich auch noch eine Zelle, in der manchmal sog. "Bösewichte" eingesperrt wurden.

Haus Nr. 2 - Die Adler-Apotheke:

Eigentümer dieses Hauses war Alfred Wienschir, bzw. nach seinem Tod seine Erben.
Anfangs war die Apotheke eine Filiale der Stadtapotheke in Liebau. 1850 wurde sie von Gottfried Wilhelm Robert Brun geleitet. Um 1860 wurde sie als Vollapotheke ausgeschrieben und Heinrich Melzig erhielt die Konzession. Dessen Nachfolger war ab 1880 O. Querfurth, und von ihm erwarb sie 1884 Dr. Siegbert Reymann. Im Jahre 1891 verkaufte er die Apotheke an Antonius Jankiewicz. Nach seinem Tod ließ seine Witwe sie kurze Zeit verwalten, bis sie diese 1906 an Karl Pyrkosch verkaufte. Auf ihn folgte 1909 Fritz Meyer. Am 1. Mai 1914 übernahm Alfred Wienschir die Meyersche Apotheke. Bereits vor seinem Tod im Jahre 1942 hatte er die Apotheke am 1. Januar 1939 an Alfred Franz verpachtet.

Haus Nr. 3 - Die Drogerie

Auch dieses Haus war im Besitz der Familie Wienschir.
Nach dem Adressbuch von 1925 wurde sie zu diesem Zeitpunkt von Erwin Buhl geführt.

Von links: Haus Nr. 2 - die Apotheke; Haus Nr. 3 - die Drogerie

Die Inneneinrichtung der Apotheke

Weihnachten 1933 im Haus des Apothekers,
Alfred Wienschir mit Familie

Die Hausmädchen und Köchinnen
Von rechts: "Dukter" Martha bei Dr. Tobias, Ulbrich Hilde bei Wieland, die beiden links aus der Apotheke und vorne, die "Dukter" Renate
 bei Dr. Tobias.

Haus Nr. 4 - Grenzland-Druckerei Rock & Co.

Dieses wunderschöne Haus wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Sehenswert sind das Barockportal und die gotische Figur der Hl. Hedwig.
In diesem ehemaligen Stenzel-Haus befanden sich die Räumlichkeiten der Grenzland-Druckerei Rock & Co.

Verkauf des Hauses Nr. 4 im Jahre 1864,

damalige Besitzerin verw. Kaufmann Joh. Weyrauch.


Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 53/1864.

Haus Nr. 4 - Grenzland-Druckerei Rock & Co.
(Aufnahme: 1938)

Haus Nr. 4 - heute
(Bild von Herrn Arnold Wittwer aus Bensheim)

Im Hof des Hauses Nr. 4.

Bild von Herrn Roman Grochalski aus Jelcz-Laskowice
 (Jeltsch-Laskowitz)

Die "Unterlauben"

Bis Mitte 1930 hatten die Häuser Nr. 10 - 13 noch flache Dächer, erst danach erhielten auch sie die wunderschönen Giebel. Die "Unterlauben" bildeten nach dem Umbau nun ein geschlossenes Bauensemble.

Die Unterlauben

Diese alte Karte stellte Herr Roman Grochalski aus Jelcz-Laskowice (Jeltsch-Laskowitz) zur Verfügung.

Von rechts: Haus Nr. 13 - Zigarrenhandlung Radler; 
Haus Nr. 12 - Stoffe und Bettfedern Dörffel; Haus Nr. 11 - Fleischerei Hoffmann; Haus Nr. 10 - Kurzwarengeschäft Thomas; 
Haus Nr. 9 - Gasthof "Stadt Berlin" und Fleischerei Pauer; 
Haus Nr. 8 - Buch- und Schreibwarenhandlung Häring; 
Haus Nr. 7 - Kolonialwarenhandlung Rudolf; Haus Nr. 6 - Schuhgeschäft Schubert; Haus Nr. 5 - Gasthof "Zum Schwarzen Roß" (Josef Niepel).

(Aufnahme: vor dem Krieg)

Von rechts: Haus Nr. 14 - Hotel "Goldener Löwe" (Fritz Schubert); 
Haus Nr. 13 - Zigarrenhandlung Radler; Haus Nr. 12 - Stoffe und Bettfedern Dörffel; Haus Nr. 11 - Fleischerei Hoffmann; 
Haus Nr. 10 - Kurzwarengeschäft Thomas; Haus Nr. 9 - Gasthof "Stadt Berlin" und Fleischerei Pauer; Haus Nr. 8 - Buch- und Schreibwarenhandlung Häring; Haus Nr. 7 - Kolonialwarenhandlung Rudolf; Haus Nr. 6 - Schuhgeschäft Schubert 
und verdeckt Haus Nr. 5 - Gasthof "Zum Schwarzen Roß" (Josef Niepel).

(Bild von Herrn Arnold Wittwer, Bensheim)

Das folgende Bild zeigt die Rückseite der Unterlauben im Jahre 2014.
Das Foto wurde von Herrn Arnold Wittwer aus Bensheim zur Verfügung gestellt.

Unter den Lauben

Bild von Herrn Roman Grochalski, Jelcz-Laskowice / Jeltsch-Laskowitz

Haus Nr. 5 - Gasthof "Zum Schwarzen Roß":

Dieses Bürgerhaus stammt aus der klassizistischen Zeit. Langjähriger Eigentümer und Gastwirt war zunächst Wilhelm Kleinert. Später wurden die Eheleute Hedwig und Josef Niepel Eigentümer. 
Der Gasthof "Zum Schwarzen Roß" war Tagungslokal des katholischen Jugend-, Jungfrauen- und Gesellenvereins, der Feuerwehr, des Turnvereins sowie der Handwerksinnungen. Hier fanden auch die Bälle dieser Vereine statt.

Haus Nr. 5 - Gasthof "Zum Schwarzen Roß"

(Aufnahme: vor dem Krieg)

Haus Nr. 5 - Eingang
(Bild von Herrn Arnold Wittwer)

Haus Nr. 5  - Gasthof "Zum Schwarzen Roß"

(Ausschnitt eines Bildes von Herrn Arnold Wittwer - Aufnahme: 2014)

Gasthof "Zum Schwarzen Roß"

(Karte von Herrn Arnold Wittwer aus Bensheim)

Gasthof "Zum Schwarzen Roß"

(Bild von Herrn Hubert Jahn aus Datteln)

Häuser Nr. 6 und 7:

  1. Haus Nr. 6 - Dieses Haus war bereits seit vielen Jahrzehnten im Besitz der Familie Schubert. Der Schuhmachermeister Heinrich Schubert führte hier ein Schuhgeschäft. 

       Das Wappen über der Eingangstür weist wohl auf das Baujahr dieses Hauses hin. Danach ist es
       ca. 1750 errichtet worden.

  1. Haus Nr. 7 - Eigentümer dieses Hauses war die Familie Rudolf, die hier eine Kolonial-warenhandlung betrieb.

Von links: Haus Nr. 6 - Schuhgeschäft Schubert; 

Haus Nr. 7 - Kolonialwarenhandlung Rudolf.

(Aufnahme: vor dem Krieg)

Von links: Haus Nr. 6 - Schuhgeschäft Schubert;

Haus Nr. 7 - Kolonialwarenhandlung Rudolf.

(Ausschnitt eines Bildes von Herrn Arnold Wittwer - Aufnahme: 2014)

Haus Nr. 6 - Der steinerne Türbogen mit Wappen über der Eingangstür.

(Bild von Herrn Arnold Wittwer - Aufnahme: 2014)

Haus Nr. 6 - Eingang

(Bild von Herrn Arnold Wittwer - Aufnahme: 2014)

Haus Nr. 8 - Buch- und Schreibwarengeschäft Häring

Eigentümer dieses Hauses war nach dem Adressbuch von 1911 der Schuhmachermeister Adolf Schuleck. Nach seinem Tod übernahmen es seine Erben. Zwischen 1925 und 1938 wurde es von Hugo Häring erworben. In den Geschäftsräumen des Erdgeschosses eröffnete er ein Buch- und Schreibwarengeschäft.
Vor der Eröffnung dieses Geschäftes hatte Hugo Häring von der Familie Teichmann die Druckerei übernommen und die Zeitung "Das Schömberger Wochenblatt" herausgegeben. Aber trotz allen Handwerkerfleißes und unermüdlicher Tag- und Nacharbeit wurde er mit dieser Druckerei nicht glücklich, so dass er sich nun auf sein Buch- und Schreibwarengeschäft konzentrierte.

Haus Nr. 8 - Buch- und Schreibwarengeschäft Hugo Häring

(Aufnahme: vor dem Krieg)

Haus Nr. 8 - Buch- und Schreibwarengeschäft Hugo Häring

(Ausschnitt eines Bildes von Herrn Jürgen Paul - 
Aufnahme: September 2019)

Unter den Lauben vor dem Buch- und Schreibwarengeschäft Hugo Häring

Blick auf das Buch- und Schreibwarengeschäft Hugo Häring (1. Haus rechts)

(Bild von Herrn Roman Grochalski aus Jelcz-Laskowice / Jeltsch-Laskowitz)

Haus Nr. 9 - Gasthof "Stadt Berlin" und Fleischerei Pauer:

Laut Adressbuch des Jahres 1911 gehörten sowohl der Gasthof als auch die Fleischerei der Frau Louise Jungnitsch. Sie hatte Gasthof und Fleischerei nach dem Tod ihres Ehemannes über-nommen. Spätestens im Jahre 1925 war das Haus im Besitz des Gastwirtes Hermann Letzel. Danach ging das Haus in den Besitz des Paul Pauer über.

Haus Nr. 9 - Gasthof "Stadt Berlin"

und Fleischerei Paul Pauer

(Aufnahme: vor dem Krieg)

Unter den Lauben vor dem Gasthof 

und der Fleischerei Paul Pauer

Haus Nr. 9 - Gasthof "Stadt Berlin"

und Fleischerei Paul Pauer

(Ausschnitt eines Bildes von Herrn Arnold Wittwer - Aufnahme: 2014)

Unterlauben - vor dem Gasthof "Stadt Berlin"

Erich Engler sen. an den Unterlauben (Aufnahme: 30.05.1936)

(Bild von Herrn Arnold Wittwer aus Bensheim)

Häuser Nr. 10 und 11:

  1. Haus Nr. 10 - Nach dem Adressbuch des Jahres 1911 betrieb der Eigentümer dieses Hauses, Herr August Vogt, hier eine Kolonial- und Spezereiwarenhandlung. Später erwarb das Haus  der Kolonialwarenhändler Felix Thomas.
  2. Haus Nr. 11 - Dieses Haus war im Besitz der Familie Baumert. Der Fleischermeister Ferdinand Baumert führte bis zu seinem Tod die Fleischerei. Später pachtete sie Josef Müller und danach Reinhold Hoffmann. Dieser erlernte das Fleischerhandwerk bei dem Fleischermeister Heinrich Springer (s. Markt Nr. 16) in den Jahren 1902 bis 1905. Am  11. Januar 1927 legte er die Meister-prüfung ab und machte sich mit der Eröffnung der Fleischerei in diesem Hause selbstständig. Seine Spezialität waren "Schömberger Würstchen". 

       

Haus Nr. 10 - Kolonialwarenhandlung August Vogt

(Aufnahme: um 1911)

Von rechts: Haus Nr. 10 - Kolonialwarenhandlung Felix Thomas, daneben Gasthof "Stadt Berlin"

(Aufnahme: um 1925)

Haus Nr. 11 - Fleischerei Baumert, später Müller und danach Hoffmann

Von links: Häuser Nr. 10 und 11
(Ausschnitt eines Bildes von Herrn Arnold Wittwer- Aufnahme 2014)

Haus Nr. 12:

Im Jahre 1882 erwarb Heinrich Wieland das Haus Nr. 12 von der Witwe des Fleischermeisters Paartsch für 8.100 Mark. Nachdem die baulichen Veränderungen am Grundstück keine Raumerweiterungen mehr zuließen, wurde 1895 das Geschäftshaus bis auf das Erdgeschoss abgebrochen und neu aufgebaut. Während dieser Baumaßnahmen wurde der älteste Sohn Fritz während eines schweren Gewitters vom Blitz getroffen und verunglückte tödlich. Seine Mutter, die diesen Schmerz nicht überwinden konnte, folgte dem Sohn ins Grab. Trotz dieser tragischen Familienereignisse arbeitete Heinrich Wieland aber weiter an der Fortentwicklung seines Unternehmens. Die Räumlichkeiten am Markt reichten bald nicht mehr aus, so dass er ein Grundstück an der Blasdorfer Str. erwarb. Hier wurde nun der große Webereibetrieb errichtet.

Das Haus Nr. 12 wurde zwischen 1925 und 1938 an Johanna Dörffel und Gertrud Hartmann veräußert. Willi Dörffel errichtete hier ein Geschäft für Stoffe und Bettfedern.

Haus Nr. 12 - (Aufnahme: vor dem Krieg)

Haus Nr. 12 - (Ausschnitt eines Bildes von Herrn Arnold Wittwer)

Haus Nr. 13:

Eigentümer dieses Hauses war nach dem Adressbuch des Jahres 1911 der Bürgermeister Emanuel Rieger. Nach seinem Tod erbte das Haus seine Witwe Ottilie Rieger.
In den Geschäftsräumen des Erdgeschosses betrieb zunächst Johannes Schremmer eine Zigarrenhandlung, ihm folgte Klara Radler.

Haus Nr. 13 - Zigarrenhandlung
Johannes Schremmer, danach Radler

(Aufnahme: vor dem Krieg)

Firmenwerbung

Haus Nr. 13 - (Ausschnitt eines Bildes von 
Herrn Arnold Wittwer)

Haus Nr. 14 - Hotel "Zum Goldenen Löwen" und Konditorei Schubert:

Das Hotel "Zum Goldenen Löwen" hat in der Zeit von 1900 - 1927 mehrere Besitzerwechsel erfahren. Nach den Adressbüchern war 1911 der Vorschuß-Verein Landeshut Eigentümer des Hauses. Den Hotel- und Gaststättenbetrieb führte der Gastwirt Paul Zein. Im Hintergebäude gab es damals eine Kutscherstube, die Herr Wittwer vom Ziederweg bewirtschaftete.
Spätestens im Jahr 1925 war Max Langer Hotelbesitzer und Gastwirt.

Im Jahre 1927 kam der in Breslau geborene Konditormeister Fritz Schubert mit seiner Familie nach Schömberg und erwarb das Hotel. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Haus zu einem gern besuchten Lokal. Als Erfinder der "Zwölf-Apostel-Bombe legte Fritz Schubert einen Grundstein dafür, dass nach der käuflichen Betriebsübernahme durch seinen Sohn Franz dieser Artikel zu einer weit über Schlesiens Grenzen hinaus bekannten Spezialität wurde.

Blick auf das Hotel "Zum Goldenen Löwen".
Diese Karte stelle Herr Roman Grochalski aus Jelcz-Laskowice (Jeltsch-Laskowitz) zur Verfügung.

Haus Nr. 14 - Hotel "Zum Goldenen Löwen"

Hotelwerbung

Haus Nr. 14 - Hotel "Zum Goldenen Löwen" 
(Ausschnitt eines Bildes von Herrn Arnold Wittwer)

Die linke Seite:

Von links: Haus Nr. 15 - Kreissparkasse; 
Haus Nr. 16 - Fleischerei Springer; Haus Nr. 17 - Maria Keylich; 
Haus Nr. 18 - Gregor Keylich;

Haus Nr. 19 - Volksschule Schömberg.

Von links: Haus Nr. 15 - Kreissparkasse; 

Haus Nr. 16 - Fleischerei Springer; Haus Nr. 17 - Maria Keylich, 
Haus Nr. 18 - fehlt (früher Gregor Keylich) 
Haus Nr. 19 - Volksschule Schömberg.


Von links: Haus Nr. 15 - Kreissparkasse; 

Haus Nr. 16 - Fleischerei Springer; Haus Nr. 17 - Maria Keylich; 
Haus Nr. 18 - Rohbau (früher Gregor Keylich).
(Bild von Herrn Arnold Wittwer - Aufnahme: 2014)

Haus Nr. 19 - Volksschule Schömberg

(Bild von Herrn Arnold Wittwer - Aufnahme: 2014)

Haus Nr. 15 - Kreissparkasse:

Eigentümer dieses Hauses war nach den Adressbüchern der Leinenfabrikant Hugo Schmidt. Spätestens 1938 wird Frau Berta Geisler als Eigentümerin aufgeführt. In den Geschäftsräumen des Erdgeschosses war die Kreissparkasse untergebracht.

Das folgende Foto ist im Jahre 1944 aufgenommen worden. Frau Lydia Wittwer (rechts) mit Freundin und deren Tochter machen einen Spaziergang über den Markt, im Hintergrund die Kreissparkasse.
Das Foto wurde von Herrn Arnold Wittwer aus Bensheim zur Verfügung gestellt.

Links: Haus Nr. 15 - Kreissparkasse und Blick auf die "Oberlauben"

Blick auf das Haus Nr. 15 - Kreissparkasse

(Bild von Herrn Arnold Wittwer, Bensheim - Aufnahme: 2014)

Häuser Nr. 16 - 18:

  1. Haus Nr. 16 - Dieses Haus war seit Jahrzehnten im Besitz der Familie des Fleischermeisters Heinrich Springer, später Paul Springer. 
  2. Haus Nr. 17 - Es handelte sich um ein Mietshaus, dessen Eigentümerin Frau Maria Keylich war.
  3. Haus Nr. 18 - Auch hier handelte es sich um ein Mietshaus. Eigentümer war Herr Gregor Keylich. Dieses Haus wurde Anfang 2000 abgerissen und zwischenzeitlich ist ein Neubau entstanden.

Von links: Haus Nr. 16 - Fleischerei Springer;

Haus Nr. 17 - Frau Maria Keylich;

Haus Nr. 18 - Herr Gregor Keylich.

Von links: Haus Nr. 16 - Fleischerei Springer;

Haus Nr. 17 - Frau Maria Keylich;

Haus Nr. 18 - Neubau (früher Herr Gregor Keylich)

(Ausschnitt eines Bildes von Herrn Arnold Wittwer - Aufnahme: 2014)


Haus Nr. 18 (Bildmitte)  
Neubau (früher Herr Gregor Keylich)
(Ausschnitt eines Bildes von Herrn Arnold Wittwer -
Aufnahme: 2016)

Haus Nr. 19 - Die Volksschule:

In diesem Haus befand sich die Schömberger Volksschule. Es ist zugleich auch das Geburtshaus des berühmten Sohnes des Ortes, Prof. Dr. Felix Rachfahl. Hier wurde er am 9. April 1867 als Sohn des Volksschullehrers Joseph Rachfahl und dessen Ehefrau Agnes, geb. Deutschmann, geboren.
Der Historikerverband ließ im Jahre 1927 eine Gedenktafel anbringen  und durch eine Delegation namhafter Historiker in einer würdigen Feierstunde enthüllen lassen. Auf der in Eisen gegossenen Gedenktafel war folgender Spruch Prof. Dr. Rachfahl`s angebracht:
                                                "Nicht zu verzagen im Unglück,
                                                 sondern doppelte Arbeit geziemt dem,
                                                 der sein Vaterland liebt!"
Daneben war noch eine ehrenvolle Widmung der Historiker eingeprägt.

Das 2. Haus von links - Volksschule Schömberg

Haus Nr. 19 - Volksschule Schömberg
(Bild von Herrn Arnold Wittwer, Bensheim - Aufnahme: 2014)

Die "Oberlauben"  (ab Haus Nr. 21):

Blick auf die Oberlauben

Blick auf die Oberlauben im Schnee

Von links: Haus Nr. 20 - Anna Joksch; das rechts daneben stehende Haus gehört zur Kirchgasse Nr. 1 (Eigentümer: Karl Paatsch);
Haus Nr. 21 - Emil Ullrich; Haus Nr. 22 - Familie Reichelt.

Von links: Haus Nr. 21 - Emil Ullrich;
Haus Nr. 22- Familie Reichelt; Haus Nr. 23 - Frau Selma Flegel; 
Haus Nr. 24 - Frau Luise Hein; Haus Nr. 25 und 26 - Frau Amalie Stief; 
Haus Nr. 27 - Heinrich Puschmann.

Unter den Lauben

Bild von Herrn Roman Grochalski, Jelcz-Laskowice / Jeltsch-Laskowitz

Von rechts: Haus Nr. 26 - Amalie Stief; 
Haus Nr. 25 - Amalie Stief; Haus Nr. 24 - Luise Hein; Haus Nr. 23 - Frau Selma Flegel. 
Im Hintergrund die katholische Pfarrkirche.

Haus Nr. 26 - Amalie Stief,
im Hinterhaus befand sich der Kindergarten.

Blick von den Oberlauben auf die Unterlauben

Von links: Haus Nr. 20 - Anna Joksch (hier befand sich vorübergehend auch einmal der Kindergarten); das rechts daneben stehende Haus gehört zur Kirchgasse Nr. 1 - Karl Paatsch; Haus Nr. 21 -
 Emil Ullrich und Haus Nr. 22 - Familie Reichelt.

(Bild von Herrn Arnold Wittwer - Aufnahme: 2016)

Dieser Hausflur gehört zum Haus Nr. 20

(Bild von Herrn Arnold Wittwer - Aufnahme: 2016)

Von links: Haus Nr. 20 - Anna Joksch; 

das rechts daneben stehende Haus gehört zur Kirchgasse Nr. 1 - Karl Paatsch;

Haus Nr. 21 - Emil Ullrich;

(Ausschnitt eines Bildes von Herrn Arnold Wittwer, Bensheim - Aufnahme: 2014)

Von links: Haus Nr. 21 - Emil Ullrich; ; 
Haus Nr. 22 - Familie Reichelt;
Häuser Nr. 23, 24 und 25 fehlen 
(wurden abgerissen).

Das Haus Nr. 26 - Frau Amalie Stief; Haus Nr. 27 - Ruine (früheres Haus von Heinrich Puschmann)

Die Kirchgasse:

Zwischen den Häusern Nr. 21 und Nr. 22 liegt die Kirchgasse und führt zur katholischen Pfarrkirche.

Die Kirchgasse

Die Kirchgasse, 
links Kirchgasse Nr. 1 - Karl Paatsch; rechts Markt Nr. 21 - Emil Ullrich;
(Bild von Herrn Arnold Wittwer, Bensheim - Aufnahme: 2014)

Häuser Nr. 21 - 25:

  1. Haus Nr. 21 - Nach den Adressbüchern der Jahre 1911 und 1925 war in diesem Haus das Stadtgefängnis untergebracht. Zwischen 1925 und 1938 ging das Haus in das Eigentum des Herrn Emil Ullrich über. Der Malermeister Paul Breiter hatte hier seinen Betrieb.
  2. Häuser Nr. 22 - 25 - Bei diesen Häusern handelte es sich um Häuser, in denen mehrere Mietparteien lebten. 

Haus Nr. 26 - Der Kindergarten:

Im Hinterhof dieses Hauses befand sich bis 1933 der Schömberger Kindergarten, oder auch Spielschule genannt. Später wurde er in die Tannengrundstraße verlegt. Die zuständige Leiterin war Schwester Alba.

Haus Nr. 26 - Der Kindergarten vor dem Krieg.
Unter dem Mittelfenster der 1. Etage war die Inschrift" Kinderschule" angebracht.

Im Hof des Kindergartens

Haus Nr. 26 - heute, 

daneben die Ruine des Hauses Nr. 27

Haus Nr. 27:

Nach den Adressbüchern der Jahre 1911 und 1925 war dieses Haus Eigentum des Wirtschaftsbesitzers (Landwirtes) Heinrich Schmidt. Im Jahre 1933 erwarb der aus Blasdorf bei Schömberg, später Tannengrund, gebürtige Heinrich Puschmann diese Landwirtschaft. Seine Eltern Albert und Berta Puschmann besaßen dort das Haus Nr. 80 (s. dort bei Tannengrund). Die Landwirtschaft am Markt in Schömberg bestand aus 16 Hektar Land, das hinter dem Haus in Sichtweite der katholischen Kirche lag. An Viehbestand war vorhanden: ein Pferd, ein Ochse, neun Kühe, drei Jungtiere und zwei Schweine. 
Verheiratet war Heinrich Puschmann (1926 - 1959) mit Agnes, geb. Kuhn (1895 - 1956). Die Kinder des Ehepaares Puschmann, Gerhard, Walter und Monika wurden in Blasdorf bei Schömberg, später Tannengrund, geboren. 
Nach der Vertreibung wohnte das Ehepaar Puschmann gemeinsam mit der Tochter Monika  in Holtorf bei Nienburg/Weser. Sohn Walter war bereits als Einjähriger infolge eines Unglücksfalles verstorben. Sohn Gerhard heiratete eine Tochter des Landwirtes Robert Puschmann aus Trautliebersdorf (s. dort Haus Nr. 57).
Die Eheleute Heinrich und Agnes Puschmann verstarben in Holtorf bei Nienburg/Weser und wurden dort auf dem Friedhof beigesetzt.

Das Haus Nr. 27 besteht heute leider nur noch aus einer Ruine.

Daten und Bilder wurden von Herrn Bernhard Puschmann, Niebüll, zur Verfügung gestellt.

Haus Nr. 27 - 4. Haus von links
(Diese Künstlerkarte stellte Herr Alois Wiener zur Verfügung)

Lufbildaufnahme - vorne links im Vordergrund die dem Bauernhof zugehörige Scheune, dahinter in der Ecke das an den Markt angrenzende Wohn- und Stallgebäude.

Blick auf das Haus Nr. 27 (Heinrich Puschmann) 

im Jahr 1968.
(Bild von Herrn Gerhard Paatsch)

Der heutige Zustand des Hauses Nr. 27.

(Bild von Herrn Arnold Wittwer, Bensheim,

Aufnahme: 2012)

Links das frühere Haus Nr. 27 (Puschmann)
 und rechts das frühere Haus Nr. 28 
(Landwirtschaft Oswald Wilke)

(Bild von Herrn Arnold Wittwer, Bensheim,

Aufnahme: 2012)

Gerhard Puschmann vor der dem Markt abgewendeten 

Seite des Hauses.

Gerhard Puschmann vor der dem Markt abgewendeten 
Seite des Hauses.

Agnes und Heinrich Puschmann mit ihren Kindern Monika und Gerhard.

Grabstein der Eheleute Heinrich und Agnes Puschmann auf dem Friedhof in Holtorf bei Nienburg/Weser.

Der Nepomukbrunnen:

Vor dem barocken Brunnen steht die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk.

Der Nepomukbrunnen

(Bild von Herrn Arnold Wittwer, Bensheim - Aufnahme: 2012)

Gedenktafel zur Erinnerung an die Gründung der Stadt.

Sie befindet sich rechts neben dem Nepomukbrunnen.

(Bild von Herrn Arnold Wittwer, Bensheim - Aufnahme: 2014)

Im Jahre 2014 wurde in Schömberg das 725-jährige Jubiläum der Stadtgründung gefeiert.
Anlässlich dieser Feier wurde die Gedenktafel enthüllt.

(Das Bild wurde von Herrn Arnold Wittwer aus Bensheim zur Verfügung gestellt).

Innenansichten von Bürgerhäusern am Markt:

Flurhalle in einem Bürgerhaus

Flurhalle im Rathaus
(Bild von Herrn Arnold Wittwer, Bensheim)

Flurhalle in einem Bürgerhaus

Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 87/1871.