Katholische Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt

(Verfasser: Hella Tegeler)

Die katholische Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt wurde Ende des 15. Jahrhunderts an der Stelle eines Vorgängerbaus errichtet und zwischen 1609 - 1615 umgebaut. 1735 - 1736 erfolgte eine erneute Umgestaltung im Stile des Barocks durch den Grüssauer Stiftsbaumeister Joseph Anton Jentsch. Auch für die Innenausstattung waren Künstler der Grüssauer Werkstatt verantwortlich. Josef Anton Lachel schuf den Hauptaltar und Felix Anton Scheffler mehrere Ölgemälde. Die Kanzel stammt aus dem 17. Jahrhundert, das Taufbecken und zahlreiche Figurengruppen sowie die Skulptur der heiligen Barbara stammen aus dem 18. Jahrhundert. Das zweigeschossige Pfarrhaus wurde um 1735 errichtet und im 19. Jahrhundert umgebaut.

Diese Karte stellte Herr Roman Grochalski aus Jelcz-Laskowice / Jeltsch-Laskowitz zur Verfügung.

Am 2. September 1802 erhielt der neu erbaute Kirchturm den Knopf.

(Quelle: Schlesische Provinzialblätter, Bd. 36, 11. Stück, Nov. 1802, S. 486)

(Karte von Herrn Dariusz Radziewski aus Lubawka)

Katholische Kirche mit Pfarrhaus.

Die katholische Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt - heute

Der Heilige Nepomuk über dem Kircheneingang
(Bild von Herrn Krzysztof Jawor)

Der Heilige Nepomuk über dem Kircheneingang
(Bild von Herrn Krzysztof Jawor)

Epitaph an der Außenwand der Kirche (rechts unten)

(Bild von Herrn Krzysztof Jawor)

Epitaph an der Außenwand der Kirche

(Bild von Herrn Tilman Taube - Aufnahme: 2005)

Die Mariensäule

(Bild von Herrn Tilman Taube - Aufnahme: 2005)

Die St. Barbarasäule

(Bild von Herrn Tilman Taube - Aufnahme: 2005)

Katholische Kirche St. Mariä Himmelfahrt.

(Karte von Herrn Dariusz Radziewski aus Lubawka)

Innenansicht der Katholischen Pfarrkirche.

(Karte von Herrn Dariusz Radziewski aus Lubawka)

Katholische Pfarrkirche - Blick zum Hochaltar.

(Karte von Herrn Dariusz Radziewski aus Lubawka)

Katholische Pfarrkirche - Blick zum Hochaltar.

Katholische Pfarrkirche - Der Hochaltar.

(Bild von Herrn Dariusz Radziewski aus Lubawka)

Katholische Pfarrkirche - Der Hochaltar

(Bild von Herrn Dariusz Radziewski aus Lubawka)

Katholische Pfarrkirche - Die Kanzel

(Bild von Herrn Dariusz Radziewski aus Lubawka)

Das Taufbecken

Die Weihnachtskrippe

Figuren der Weihnachtskrippe

(Bild von Frau Roswitha Rueschkamp)

Die Weihnachtskrippe ist wahrscheinlich zwischen 1735 - 1736 entstanden. Nach der Überlieferung ist sie wohl in den Grüssauer Kunstwerkstätten geschnitzt worden.

Figuren der Weihnachtskrippe

Figuren der Weihnachtskrippe

Erstkommunion der Pfarrgemeinde Liebau der Schuljahrgänge 1921 und 1922 mit Pfarrer Hahn und der Lehrerin Fräulein Jungnitsch.

Diese Seite aus dem Pfarrerbuch der Katholischen Kirchengemeinde St. Georg in Heiden übermittelte das Pfarrbüro Frau Roswitha Rueschkamp.

Bischofsempfang in der Schömberger Straße.

Die Glocken:

Im Auftrag des Abtes Ildefons von Grüssau wurden im Jahre 1801 drei Glocken für die katholische Pfarrkirche in der schlesischen Glockengießerei Seiffert in Hirschberg angefertigt. Die kleinere Glocke (6,60 Zentner) wurde der Hl Hedwig gewidmet, die zweite Glocke (14 Ztr.) der Gottesmutter und dem Hl. Johannes dem Täufer trägt die Inschrift: "Sacrar Mariae gratirsae virgini, Dei genitrici atque beatis Patronis Josepho, Joanni Batistae ignis VI anni hilata et ex integro restaurata". Die größte Glocke ist 25 Zentner schwer und wurde der Allerheiligsten Dreinigkeit geweiht. Sie trägt folgende Inschrift: "Novembris XVII. exorto longo incendio ab insigni sonitu assari Joseph Gundernatzki, Scholze in Dittersbach, Joseph Rabe, Feldmüller bei Liebau, fusa sum Christiano Friederico Seifert, Hirschberg Anno 1801".

Im Jahre 1942 wurden sie, wie so viele andere Glocken auch, zum Einschmelzen vom Liebauer Turm geholt. Glücklicherweise wurden sie nicht eingeschmolzen und wurden in einem Hamburger Glockenlager entdeckt. Sie wurden dem katholischen Flüchtlingswerk zur Verfügung gestellt und dann der im Krieg zerstörten Propsteikirche St. Clemens (jetzt Basilika) in Hannover zugeteilt. 
Eine Woche vor dem Weißen Sonntag 1952 trafen die Liebauer Glocken in Hannover ein, freudig begrüßt von den Liebauern, die mit 60 Familien in Hannover wohnten. Zwei Liebauer freuten sich besonders; Herr Weist, der im hohen Alter nach Hannover kam, erzählte, dass er als Meßjunge zuletzt 1891 die Glocken geläutet hatte. Und Paul Paatsch berichtete, dass die Glocken am 18. Dezember 1941 zum Gedächtnis für Gefallene, unter denen sich auch sein Sohn befand, geläutet wurden.

Beim Aufhängen der Glocken ist die kleinste Glocke leider gesprungen und steht jetzt auf dem Kirchboden. Die anderen beiden Glocken ergänzen das Geläut mit zwei Glocken, die in Hannover gegossen worden sind..

Basilika St. Clemens in Hannover

Die kleinste Glocke, die beim Aufhängen gesprungen ist.

Ankunft der Glocken im Jahre 1952 mit dem Ehepaar Paatsch und Herrn Weist.

Katholische Pfarrkirche St. Anna:

Die Pfarrkirche St. Anna diente ursprünglich als Friedhofskapelle und war dem Hl. Kreuz geweiht. Sie wurde 1696 - 1698 unter Abt Dominicus Geyer errichtet und wird dem Stiftsbaumeister Martin Urban zugeschrieben. Der Hauptaltar von 1803 enthält eine Figur der hl. Anna selbdritt aus dem 1. Viertel des 16. Jahrhunderts. Die Seitenaltäre stammen aus dem Jahr 1702.

Die Pfarrkirche St. Anna


(Bild von Herrn Frantisek Pesek, Trutnov - Trautenau)

Die Pfarrkirche St. Anna

(Bild von Herrn Tilman Taube - Aufnahme: 2005)

Gelände der Pfarrkirche St. Anna:

Einige alte Grabsteine sind noch erhalten geblieben.
Die drei folgenden Bilder stellte Herr Tilman Taube zur Verfügung (Aufnahme: 2005)

Ferner befindet sich auf diesem Gelände ein Gedenkkreuz zur Erinnerung an die Gefallenen des Preußisch-Österreichischen Krieges von 1866. Im Jahr 2007 wurde an diesem Ort eine Gedenktafel errichtet, in deutscher und polnischer Sprache. Die Bilder stellte Herr Krzysztof Jawor zur Verfügung.

Das Gedenkkreuz enthält folgende 18 Namen der Gefallenen:

  • Wendelin Müller          Musk.   v. k .pr.       50. Inf. R.
  • Wladilaus Scholz         Gefr.     v. k. pr.         3.  Gren. R.
  • Nicl. Matwirsche          Musk.   v. k. k. öst.  30. Inf. R.
  • Guvani Berlin               Musk.    v. k. k. öst.  38. Inf. R.
  • Joseph Schwirdlich      Musk.    v. k. k. öst.    1. Inf. R.
  • Proc. Hadrosny            Musk.    v. k. k. öst.  10. Inf. R.
  • Anton Follert                Gefr.      v. k. pr.       45. Inf. R.
  • Alb. Burchart                Musk.    v. k. k. öst.  42. Inf. R.
  • Marci Sip                       Musk.    v. k. k. pst.  38. Inf. R.
  • Franz Rerke                  Gren.     v. k. pr.        10. Gren. R.
  • Luca Rosimben            Musk.    v. k. k. öst.  38. Inf. R.
  • Constantin Mik             Jäg.        v. k. k. öst.  25. Jäg. R.
  • Andr. Franz                   Jäg.        v. k. k. öst.  30.Jäg. R.
  • Ludw. Wodicka            Jäg.        v. k. k. öst.  16. Jäg. R.
  • Andr. Czaplewski         Gefr.      v. k. pr.        45. Inf. R.
  • Wenz. Clement            Musk.    v. k. k. öst.   42, Inf. R.
  • Anton Teng                  Musk.    v. k. k. öst.   60. Inf. R.
  • Andr. Wokowski           Gefr.      v. k. k. öst.   58. Inf. R.

Die evangelische Kirche:

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Im Jahre 1749 lassen sich nach einer alten im Knopf des evangelischen Turmes befindlichen Urkunde die ersten Protestanten in Liebau nachweisen. Vor der Besitznahme Schlesiens durch Friedrich den Großen waren hier keine vorhanden. Namhaft aufgeführt wird der Schwarz- und Schönfärber Zacharias Heinzel aus Michelsdorf, der sich 1765 in Liebau ankaufte. Er hatte durch einen mehrjährigen Aufenthalt in England reichhaltige Kenntnisse in seinem Handwerk erworben und führte in Liebau zuerst die Wachs- und Blaudruckerei ein. Er sorgte auch dafür, dass in Liebau im Jahre 1789 eine evangelische Schule errichtet wurde.

Eine evangelische Kirche war in Liebau bisher nicht vorhanden. Während der Reformation war Liebau nur eine kurze Zeit evangelisch und Gottesdienste wurden in der ehemals katholischen und später rekatholisierten Kirche abgehalten. Am 1. November 1835 erfolgte die Einpfarrung der protestantischen Bevölkerung nach Michelsdorf. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörten sie zur evangelischen Gemeinde in Landeshut.

Der Bau eines eigenen Gotteshauses war daher der größte Wunsch der Gemeinde. Wirklichkeit wurde dieser Wunsch im Jahre 1847. Die Grundsteinlegung erfolgte am 15. Oktober 1847. Finanziert wurde die Kirche in der Trautenauer Straße mit Hilfe des Gustav-Adolf-Werkes. Die Kosten betrugen 14.191 Rchstl., 9 Sgr. und 7 Pfg. Den Plan zu dem gotischen Bau entwarf der Vereins-bauarchitekt Karl Häusler. Feierlich eingeweiht wurde die neue Kirche am 30. August 1849. Im Jahre 1853 wurde der Bau des Kirchturmes vollendet und zwar durch den Liebauer Maurer- und Zimmermeister Niedergesäß und den Zimmermeister Pohl aus Landeshut.

Zur Pfarrei gehörten 6.748 Einwohner, davon entfielen auf Liebau 1.446 Personen, Dittersbach grüss. 163, Ullersdorf 39, Buchwald 60, Ober Blasdorf 57 und Tschöpsdorf 22. Besetzt war die Pfarrei mit einem Pastor.

Am 7. September 1899 feierte die evangelische Kirchengemeinde das 50jährige Jubelfest ihrer Kirche, an welchem der Herr Generalsuperintendent Dr. Erdmann teilnahm. Vorher wurde die Kirche gründlich renoviert. Anstelle der verbrauchten alten Orgel von der Firma Schlag & Söhne in Schweidnitz wurde ein neues pneumatisches Orgelwerk aufgestellt. Die Kosten betrugen ca. 11.500 Mark, die überwiegend durch Spenden finanziert wurden.

Der im Jahre 1853 errichte Kirchturmhelm war im Laufe der Jahre so schadhaft geworden, dass das schwere eiserne Kreuz auf der Spitze herabzufallen drohte. Im Sommer 1903 wurde daher ein ca.
5 m höherer Neubau des Kirchturmhelmes für ca. 4.500 Mark ausgeführt. Ein neuer größerer, feuervergoldeter Turmknopf wurde aufgezogen und das alte, renovierte Kreuz wieder auf der Turmspitze aufgerichtet.

Quelle:

  • Schlesischer Gebirgsbote, Heft Nr. 6/1974

Am 28. August 1847 fand der erste evangelische Gottesdienst
 in einem Betsaal statt.

(Quelle: Schlesische Provinzialblätter, Bd. 126, 9. Stückm Sept. 1847, S. 451)

Am 15. Oktober 1847 erfolgte die Grundsteinlegung der evangelischen Kirche.

(Quelle: Schlesische Provinzialblätter, Bd. 126, 11. Stück, Nov. 1847, S. 451)

Folgende Pfarrer waren tätig:

Quelle:

  • Neß, Dietmar: Schlesisches Pfarrerbuch, 7. Band, Regierungsbezirk Liegnitz, Teil II, Evangelische Verlagsanstalt Leipzig - 2016

1. Während der Reformationszeit:

Um 1560            Johannes Albinus sen.

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Er ging anschließend nach Sohr in Böhmen und war dort noch 1605 tätig.

1564 ff                Joachim Rüdiger

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Von 1847 - 1945:

1847 - 1857            Hermann Robert Lummert

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Hermann Robert Lummert war er der erste Pfarrer in der neu eingerichteten Gemeinde. Geboren wurde er am 02.06.1817. Die feierliche Amtseinführung in der neuen Liebauer Kirche erfolgte am 22.08.1847. 1857 wurde Pfarrer Lummert nach Striegau versetzt. Er verstarb im Jahr 1878.

1857 - 1886            Reinhold Schneider

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Reinhold Schneider erblickte am 23.08.1825 in Sorau/Niederlausitz das Licht der Welt. Kurz nach seiner Ordination am 12.08.1857 in Breslau wurde er am 30.08.1857 als neuer Pfarrer in Liebau in sein Amt eingeführt. Fast 29 Jahre war er als Seelsorger für seine Gemeinde tätig, zu der auch die Filialen in Schömberg und Grüssau gehörten. Seine Emeritierung erfolgte am 01.11.1886. Pfarrer Schneider verstarb am 21.08.1887 in Liebau. 

1886 - 1896            "Georg" Oswald Gotthelf Scholtz

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Als Sohn eines Pastors wurde er am 11.12.1859 in Böhmischdorf, Kreis Brieg geboren. Nach seiner Gymnasialzeit in Ohlau besuchte er die Universitäten in Breslau und Halle. Seine Ordination erfolgte am 22.07.1885 in Breslau. Bevor er am 09.11.1886 Pfarrer in Liebau wurde, war er als Pfarrvikar in Leobschütz tätig. Am 01.10.1896 wurde er nach Fahrland bei Potsdam versetzt. 
Seit dem 21.06.1887 war Pastor Scholtz mit Jenny Freiin von Blomberg verheiratet, Tochter des Majors Wilhelm von Blomberg. Der einzige Sohn des Ehepaare Scholtz ist während des 1. Weltkrieges gefallen.
Pfarrer Scholtz verstarb am 16.08.1926.

1897 - 1929            "Hermann" Wilhelm Johannes Daniel Neugebauer

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Geboren wurde er am 01.04.1865 als Sohn eines Pfarrers in Breslau. Nach seinem Studium an den Universitäten in Breslau, Berlin und Tübingen erfolgte am 01.11.1895 seine Ordination in Breslau. Zunächst war er Pfarrvikar in Kattowitz und kam am 24.10.1897 nach Liebau. Fast 32 Jahre bis zu seinem Tod am 12.03.1929 übte er seine seelsorgerische Tätigkeit in Liebau aus. Seiner Initiative war es auch zu verdanken, dass 1913 die kleine evangelische Heilandskirche in Grüssau gebaut und geweiht werden konnte.
Seit dem 19.05.1897 war er mit Margarete Giebe verheiratet, die am 07.11.1872 in Bromberg als Tochter der Eheleute Johann August Giebe und der Auguste Sophie Hedwig Speer geboren wurde. Vater Giebe war Schulrat in Liegnitz. Während der Ehe wurden 3 Kinder geboren:
1. Maria, verh. Kahl                     (14.02.1898 - 30.10.1978)
2. Johannes                                  (17.04.1901 - 05.05.1945)
3. Ruth, verh. Düerkop              (26.05.1906 - 19.10.2002)

1929 - 1945            Friedrich-Jakob Modrow

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Geboren wurde er am 08.02.1902 in Wilhelmsau, Kreis Culm. Am 01.05.1928 kam er nach Liebau und übernahm die Vertretung für den erkrankten Pfarrer Neugebauer. Nach dessen Tod wurde er am 01.07.1929 feierlich in sein Amt als neuer Pfarrer der Gemeinde eingeführt. Er verstarb am 24.10.1946 in einem Gefangenenlager in Jugoslawien.

Die evangelische Kirche, das evangelische Pfarrhaus und die evangelische Schule.

(Karte von Herrn Roman Grochalski aus Jelcz-Laskowice / Jeltsch-Laskowitz)

(Karte von Herrn Roman Grochalski aus Jelcz-Laskowice / Jeltsch-Laskowitz)

Amtseinführung von Pastor Modrow am 1. Juli 1929.
Sie erfolgte durch Superintendent Kretschmar, im Beisein von Pastor Modrow sen. 
und Pastor Bild aus Schömberg.

Die evangelische Kirche

Die evangelische Kirche - Innenansicht

Das evangelische Pfarrhaus vor dem Umbau.
Im Jahre 1910 wurde es umgebaut und um eine Etage aufgestockt.

Die evangelische Kirche mit dem Pfarrhaus nach dem Umbau.

Vor dem evangelischen Pfarrhaus

Pastor Hermann Neugebauer (01.04.1865 - 12.03.1929)

Familie Neugebauer im Jahre 1905 vor dem Pfarrhaus.

Die drei Pastorkinder im Jahre 1908.
Von links nach rechts: Hans, Ruth und Maria Neugebauer.

Grabstein von Pastor Hermann Neugebauer 
auf dem evangelischen Friedhof in Liebau.

Konfirmationsjahrgang mit Pastor Modrow.

Die frühere evangelische Kirche - heute