Die Koppenhäuser

(Verfasser: Hella Tegeler)

Die Schneekoppe, auch Riesenkoppe genannt, ist mit 1.605 m die höchste Erhebung des Riesengebirges. Sie ist der höchste Berg der Sudeten. Über ihrem Gipfel verläuft die Staatsgrenze von Tschechien und Polen.
Im Laufe der Jahrhunderte entstanden auf dem Koppenkegel mehrere Bauten, über deren Geschichte nachfolgend berichtet wird.

(Diese Karte stellte Frau Roswitha Rueschkamp zur Verfügung)

Die Laurentiuskapelle

Innenansicht der Kapelle - Blick auf den Altar

Die Laurentiuskapelle im Jahr 1840

Innenansicht der Kapelle.
Sie diente von 1824 - 1850 als Gaststätte.

Christoph Leopold Graf von Schaffgotsch (08.04.1623 - 30.06.1703)

Erbauer der Laurentiuskapelle.

Bericht aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 32/1848.

Eröffnung des Gaststättenbetriebes in der ehemaligen Laurentiuskapelle im Juni 1824.
Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge", Heft Nr. 27/1824.

Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge", Heft Nr. 20/1827.

Bericht aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 45/1828.

Bericht aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 35/1834.

Hofsteinschneider Friedrich Siebenhaar, Sohn des 1. Koppenwirtes

König Friedrich Wilhelm III. von Preußen

König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen

Ein 28 1/2 hoher Becher aus Rauchtopas.

König Friedrich Wilhelm IV. ernannte Friedrich Siebenhaar, Sohn des Carl Siebenhaar, zum Königl. Hofsteinschneider.

Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 4/1857.

Steinschnitt-Portrait des Dichters Gustav Freytag,

Arbeit von Friedrich Siebenhaar.

(Quelle: Zeitung "Der Wanderer aus dem Riesengebirge,

 Heft Nr. 10/1925)

Signatur des Friedrich Siebenhaar

(Quelle: Zeitung "Der Wanderer aus dem Riesengebirge", 

Heft Nr. 10/1925)

Die Laurentiuskapelle

Blick auf den Altar in der Kapelle  (Aufnahme: 1986)

Blick auf die verschneite Laurentiuskapelle

Die Böhmische und die Preußische Baude

Rechts im Bild die von Friedrich Sommer errichtete erste Koppenbaude. Sie brannte am 22. Oktober 1857 nieder.

Von links: Böhmische Baude und Preußische Baude

Der Saal der Böhmischen Baude

Der Saal der Preußischen Baude

Für den am 24. Oktober 1881 verstorbenen Koppenwirt Friedrich Sommer verfasste Theodor Donat folgenden Nachruf. Dieser wurde in der Zeitschrift: "Der Wanderer im Riesengebirge", Heft Nr. 4/1881 veröffentlicht.

Nachruf - Teil I

Nachruf Teil II

Traueranzeige - Emil Pohl


Quelle: Zeitung "Der Wanderer im Riesengebirge", 

Heft Nr. 3/1921.

Die Koppenwirte Friedrich und Emil Pohl
(zur Verfügung gestellt von Frau Britta Berndt,
 Urenkeltochter von Heinrich Rummler)

Heinrich Rummler, früher Oberkellner in der Preußischen Baude.
(zur Verfügung gestellt von Frau Britta Berndt,
Urenkeltochter von Heinrich Rummler)

Im Jahr 1925 konnte die Familie Pohl das 50jährige Jubiläum
 auf der Schneekoppe feiern.

Koppenträger

Transport eines Pianos zur Böhmischen Baude

Berichte und Anzeigen aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge".

Feierliche Einweihung der Koppenbaude am 9. Juni 1850

(Heft Nr. 45/1850)

(Heft Nr. 55/1853)

Feierliche Einweihung des neu errichteten Koppenhauses
 am 22. Juli 1858  (Heft Nr. 58/1858)

Nachdem die beiden Vorgängerbauten durch Feuer vernichtet wurden, errichtete Friedrich Sommer im Sommer 1862 die Preußische Baude.

(Heft Nr. 46/1862)

Bericht über royalen Besuch im Juli 1869.

(Heft Nr. 84/1869)


Nach dem Erwerb der Böhmischen Baude war Friedrich Sommer 
nun "Alleinherrscher" auf der Schneekoppe.
(Heft Nr. 62/1870)

Feierliche Einweihung der Böhmischen Baude am 22. Juni 1868.

(Heft Nr. 67/1868)

Eröffnung der vergrößerten Böhmischen Baude am 28. Juni 1869.

(Heft Nr. 74/1869)

Bericht über royalen Besuch im Juli 1869.

(Heft Nr. 94/1869)

Verkaufsanzeige im Heft Nr. 108/1869.

Das Pumpwerk

Das Wasserwerk am Kiesgraben

(Quelle: Zeitschrift Vesely Vylet, Heft Nr. 44/2015)

Die Koppenträger

(Quelle: Zeitschrift Vesely Vylet, Heft Nr. 44/2015)

Pumpenwärter Guttstein

(Quelle: Zeitschrift Vesely Vylet, Heft Nr. 44/2015)

Die Postagenturen

Bericht über die beabsichtigte Errichtung einer Postagentur auf der Schneekoppe in der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge" vom 23.11.1871, Heft Nr. 137/1871.


Bericht über die Eröffnung der Postagentur am 15. Juni 1872 in der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge", Heft Nr. 52/1872.

Bericht über die bevorstehende Einrichtung einer Telegraphenstation in der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge", Heft Nr. 131/1875.

Bericht über die Einrichtung der Telegraphenstation am 16. Juni 1875 in der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge", Heft Nr. 165/1875.

In diesem Gebäude wurde am 1. Juni 1872 
die erste Postagentur auf der Schneekoppe eingerichtet.

In diesem Haus wurde am 24. August 1994 
das Tschechische Postamt eröffnet.

Das neue Gebäude des 
Tschechischen Postamtes.

Robert Fleiß, der erste Koppenbriefträger

Robert Fleiß (22.03.1847 - Mai 1937)

Robert Fleiß  (22.03.1847 - Mai 1937)

(Bild von Frau Ursula Paul)

Robert Fleiß auf der Ziegenbrücke am Großen Teich ca. 1915
(Bild von Frau Ursula Paul)

Die Wetterwarte

Die Wetterwarte (1900 - 1989)

Der Leiter der Wetterwarte im Wetteranzug

Der Eingang des Observatoriums

Joseph John vor der Wetterwarte im April 1940

Das Instrumentenzimmer im Observatorium

Das polnische Observatorium

Blick zum Observatorium  
(Bild von Herrn Jürgen Paul - Aufnahme: 2017)