Pfuhlstraße - Stadtbad:

(Verfasser: Hella Tegeler)

Quellen:

  • Chronik der Stadt Landeshut, Druck und Verlag von Armin Werner`s Buchdruckerei Landeshut
  • Schlesischer Gebirgsbote


Pfuhlstraße:

Pfuhlstraße - Die Beamtenhäuser mit dem 
Feuerwehr-Übungsturm (links)

Pfuhlstraße - Die Beamtenhäuser

Pfuhlstr. 5 - Gärtnerei Rauer
 (Bild von Herrn Hans-Joachim Rauer)

Pfuhlstraße (rechts) - Ecke Lademannstraße (links)

Pfuhlstr. 8 - Vor der Villa Woidt  (Aufnahme: 1941)

Pfuhlstr. 8 - Villa Woidt  (Aufnahme: 2016)

Pfuhlstr. 9 - Bildmitte  (Aufnahme: 2016)

Pfuhlstr. 9 - (Aufnahme: 2016)

Pfuhlstr. 20 - Wohnhaus des Bildhauers und Malers Karl Wilhelm Graen

Pfuhlstr. 20 - Das Graen-Haus  (Aufnahme: 2016)

Pfuhlstr. 24 - Landwirt Wilhelm Renner

Die Jugendherberge

                                    Reußendorfer Straße:

Die Hamburger Häuser

Die Hamburger Häuser

Hamburger Häuser: Haus Nr. 2 (Familie Ludwig

und Nr. 2 a (Familie Schruth)

Hamburger Häuser: Haus Nr. 3 (Familie Viebig)

1. Mai 1937 - Bahnübergang an der Seidenweberei, im Hintergrund die Hamburger Häuser. (Josef John, rechts, 4. Reihe hinter dem Mann mit der Mütze)

Reußendorfer Str. - Die Aktienbrauerei

Sie wurde am 1. Mai 1900 eröffnet.

Die frühere Aktienbrauerei heute

Schlachthausstraße:

Nach den Adressbüchern der Jahre 1911 und 1925 heißt diese Straße: Schlachthausstraße. Im Adressbuch des Jahres 1938 steht: Alte Schlachthausstraße.

Schlachthausstr. 3 - Restauration und Roßschlächterei

Rudolf Meurer

Schlossweg:

Schlossweg 7 - Wagnermeister Richard Jungfer (Aufnahme: 1997)

                           Schmiedeberger Straße:

Von rechts: Schmiedeberger Str. 6 - Kolonialwaren Eduard Krause; 

Nr. 7 - Bäckerei und Konditorei Paul Wieland.

Schmiedeberger Str. 6 und 7 - heute

Schmiedeberger Str. 11 - Die Gasanstalt:
Am 6. Juli 1861 erfolgte die öffentliche Ausschreibung zur Errichtung einer Gasanstalt. Erbaut wurde sie im Jahr 1864. Am 29. Januar 1865 brannte zum ersten Male Gas in der Stadt.

Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 56/1861.

Öffentliche Ausschreibung der Gasanstalt.

Schmiedeberger Str. 11 - Die Gasanstalt

Montage einer neuen Glocke am großen Gasometer der Gasanstalt.

Werkswohnung vor dem Umbau mit Werksdirektor Fleming 
am Zugangsweg.

Schmiedeberger Str. 12 - Schlesische landwirtschaftliche Hauptgenossenschaft e. G. m. b. H.

Schmiedeberger Str. - von rechts: Nr. 3 - Seifenhandlung Paul Jungfer, später Schokoladengeschäft Beer; Nr. 4 - Paul Schütz, Gold- und Silberwaren, später Augustin Schneider, Obst- und Kolonialwarengeschäft; Nr. 15 - Gasthof "Zu den drei Kronen",
 Inh. Heinrich Barthel, später im Besitz der Stadt Landeshut;
 Nr. 16 - Bäckerei August Kammel, später Bäckerei Max Hansch.

Schömberger Straße:

Verwaltungsgebäude der Firma Kramsta - Methner & Frahne AG.

Schömberger Str. 2 - Bau- und Maschinen-Schlosserei Felix Kirsten.

Schömberger Str. 14 - Gaststätte "Deutsches Haus" 

(Besitzerin: Auguste Schmidt)

Schömberger Str. 35 - In diesem Haus befand sich früher die Kolonialwarenhandlung Otto Nowack (Aufnahme: 1959).

Schömberger Str. 38 - Gasthof "Zur Sonne" (Besitzer: Oskar Eblinger)

Dieser Gasthof wurde später umbenannt. Der neue Name lautete: "Preußischer Hof". Der neue Besitzer war Ernst Förster.

Schömberger Str. - rechts: Haus Nr. 39 - Bäckerei Wuttke.

Schömberger Str. 40 - Buchhandlung August Reimann

Gewerkschaftsfest in Landeshut im Jahre 1914.
Der Festzug zieht durch die Schömberger Straße.

Gewerkschaftsfest in Landeshut im Jahre 1914.
Der Festzug zieht durch die Schömberger Straße.

Stiftsweg:

Das folgende Bild zeigt die Hausgemeinschaft des Stiftsweges Nr. 9.
Nr. 8 und 9 sind Familienhäuser der Textilwerke Kramsta-Methner & Frahne AG.

Trautenauer Straße:

Trautenauer Str. - Häuser des Landeshuter Spar- und Bauvereins.

Trautenauer Str. - Häuser des Landeshuter Spar- und Bauvereins.

Waldenburger Straße:

Waldenburger Str. - von rechts: Nr. 1 - Fahrradhandlung Max Menzel; 
Nr. 2 - Dr. Jung; dahinter Nr. 4 - Bäckerei und Konditorei Rabe; gegenüber die frühere Eisenhandlung (Aufnahme: 2009).

Waldenburger Str. - Die frühere Eisenhandlung (Aufnahme: 2009)

Waldenburger Str. 3 - Gasthof "Zum steinernen Baum".

(Besitzer Julius Jenke, später übernahm Otto Strauß den Betrieb.)

Im Adressbuch des Jahres 1938 ist dieser Gasthof nicht mehr aufgeführt.

Waldenburger Str. 6 - Paul Rösner, Böttcherei.

Dieses Haus wurde Ende August 1959 abgebrochen.

Waldenburger Str. - rechts: Nr. 4 - Bäckerei und Konditorei Rabe

Waldenburger Str. 4 - Bäckerei und Konditorei Rabe

Vom Burgberg zur Waldenburger Straße

Waldenburger Str. 10 - Die frühere Klempnerei Teichmann

Waldenburger Str. 20 b - Die Gebirgsmolkerei (Inh. E. Berngruber)

Geschichte des Hauses Waldenburger Str. 13/14 

Familien Golletz/Bugaj

Created with Sketch.

Dieses Haus wurde im Jahre 1902 von den Eheleuten Auguste und Vinzent Golletz errichtet. Seit 1885 betrieb Vinzent Golletz eine Sattlerei in einem Haus seiner Ehefrau an der anderen Straßenseite der Waldenburger Straße. Da der Platz für die Sattlerwerkstatt nicht mehr ausreichte, entstand dieser Neubau Nr. 13 und die Werkstatt Nr. 14. Später übernahm der Sohn Alfred Golletz die väterliche Sattlerei. Aus dem Ersten Weltkrieg kam er taub zurück. Im Jahre 1920 heiratete er Stascha Namyl. Sie war noch vor dem Ersten Weltkrieg aus der Provinz Posen nach Schlesien gekommen und arbeitete als Wirtschafterin in Rothenzechau. Während der Ehe wurden 4 Kinder geboren, 3 Söhne und 1 Tochter.

Da Alfred Golletz als Sattler gebraucht wurde, konnte er mit Ehefrau und Tochter Ursula 1946 Landeshut nicht verlassen. Sohn Karl lebte später in Canada und Sohn Gerhard in der Bundesrepublik. Der Sohn Herbert war während des Zweiten Weltkrieges in Russland gefallen. Tochter Ursula lernte den Schlossen Jurek Bugaj kennen und im Jahre 1949 wurde die Ehe geschlossen. Nach der Eheschließung lebten beide kurze Zeit in Neurode, später zogen sie in  das elterliche Haus in der Waldenburger Straße.

Im Jahre 1960 wurde das 75jährige Geschäftsjubiläum der Sattlerei Golletz mit der Familie und Freunden gefeiert. Die Eheleute Golletz starben 1968 bzw. 1983. Zur wechselvollen Geschichte des Hauses wäre noch zu berichten, dass Frau Bugaj im Jahre 1984 das elterliche Haus vom polnischen Staat zurückkaufen konnte.

Ursula und Jurek Bugaj feierten im Jahre 1999 im Kreise ihrer Familie (2 Söhne, 1 Tochter sowie Enkel und Urkenkel) die goldene Hochzeit. Am 15. Februar 2015 verstarb Ursula Bugaj, geb. Golletz.

Waldenburger Str. 13/14 - Sattlermeister Vinzent Golletz

Waldenburger Str. 13/14 - Sattlermeister Vinzent Golletz

Das Ehepaar Golletz mit den 3 Söhnen im Jahre 1929, 

von links: Herbert, Karl und Gerhard. 
Tochter Ursula wurde erst 1930 geboren.

Schlittenfahrt mit Bruder Gerhard vom "Bergel" in den tiefer liegenden Garten. (Aufnahme: 1939)

75jähriges Geschäftsjubiläum - Vorne: Eheleute Golletz, dahinter von links: Uhrmacher Bednarek (Markt Nr. 29) und Jurek Bugaj.

Alfred Golletz in seiner Sattlerwerkstatt.

Goldene Hochzeit des Ehepaare Bugaj

Gemütliche Kaffeerunde bei dem Ehepaar Bugaj

Grabstelle der Eheleute Bugaj auf dem katholischen Friedhof 
in Landeshut.

Waldenburger Straße  - im Hintergrund Gasthof "Zur Burg

Waldenburger Str. 25 - Gasthof "Zur Burg"

(Besitzer: Franz Blaschke, später August Höhmann, danach Willi Berndt)

Waldenburger Str. 27 - Wagen des Nähmaschinenhändlers 
Franz Lorenz.

(In den Adressbüchern 1925 und 1938 ist er nicht mehr verzeichnet.)

Lorenz war ein Verwandter des Ehepaares Graen (s. Pfuhlstr. Nr. 20)

Waldenburger Str. 27 - 28 - Bäckerei Guder (Aufnahme: 1965)

Waldenburger Str. 29 - Fleischerei Fritz Vogt (Aufnahme: 1965)

Waldenburger Str. 34 - Gasthof "Zu den 3 Linden"

(Besitzer Seidel, später Karl Golletz)

Dieses Gasthaus wurde im Jahre 1926 geschlossen. In diesem Haus befand sich später einmal das Arbeitsamt.

Waldenburger Str. 33 - Korbmacher Max Rechenberg (Aufnahme: 2008)

Werbung

Alte Waldenburger Straße:

Alte Waldenburger Str. 3 - 4

Gebr. Berndt, Maschinenbau- und Reparatur-Anstalt, gegründet von Oskar und Willy Berndt aus Merzdorf.

Wallstraße:

Wallstr. 6 - Sitz des Finanzamtes

Dieses Haus war früher im Besitz des Fabrikbesitzers Carl Methner. Nach Einführung der Finanzämter in Preußen erwarb das Land dieses Grundstück, in dem auch die Zollverwaltung ihren Dienstsitz hatte.

Wallstr. 6 - Eingang des Finanzamtes

Mitarbeiter des Finanzamtes.

Wallstr. 7 - Das Kreishaus

Am 31. Mai 1904 wurde das neue Kreishaus feierlich eingeweiht. Es wurde auf dem Areal des Methnerschen Gartengrundstückes errichtet. Bis zum Neubau dieses Hauses befand sich die Verwaltung in gemieteten Räumen des Hotels Wallisch in der Friedrichstraße.

Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahre 1903.

Topfmarkt in Landeshut zwischen Gartenstraße und Wallstraße.
Im Frühjahr und im Herbst fanden in Landeshut die Jahrmärkte statt. Diese waren auch mit einem Topfmarkt verbunden, der aber zwischen Gartenstraße und Wallstraße stattfand.

Dieses Bild zeigt die Wallstraße vor ihrer Instandsetzung in den Wintermonaten (Aufnahme: 1928), rechts: Gasthaus "Zur Ecke".

Rechts: Wallstr. 19 - Schlossermeister Karl Skarabis, dahinter 

Nr. 20 - Villa des Geh. Kommerzienrates Frahne, aber noch ohne das markante Türmchen.

Rechts: Wallstr. 16/17 - Ofensetzmeister Robert Palm und Bettfederngeschäft Erich Hampshire; Nr. 18 - Dr. med. Konrad Scholz; Nr. 19 - Schlossermeister Karl Skarabis; Nr. 20 - Villa Frahne, aber bereits mit Turm, im Hintergrund die Synagoge, links das Tageblatthaus.

Die Wallstraße - rechts: die Frahne-Villa, im Hintergrund die Synagoge.

Wallstr. 23 - Gaststätte "Deutsche Reichshalle"

(Besitzer: Julius Gutsche, danach Alois Krupski und später Paul Besser)

Wallstraße - Promenade mit Kriegerdenkmal für die im Krieg 1866 Gefallenen. Am 1. August 1875 wurde dieses Denkmal eingeweiht.

Wallstraße - Das Kriegerdenkmal

Briefverschlusssiegel Bankhaus Eichborn

Wallstr. 38 - Das "Tageblatthaus", Buchdruckerei Armin Werner

Wallstr. 39/40 - von rechts: Bank- und Postgebäude. 

Nach dem Umzug der Post in den Neubau in der Bahnhofstraße wurde in einigen freien Räumen das Heimatmuseum untergebracht. Einige Jahre später erfolgte der Umzug des Museums in das ehemalige Logenhaus Nr. 24 am Markt.

Das frühere Bankgebäude beherbergt auch heute wieder eine Bank.

Überfall auf den Hauptwagen der Post von Landeshut nach Freiburg am 18. Dezember 1863.


Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 103 - 104/1863.

Wilhelmstraße (vormals Poststraße):

Die Poststraße wurde vermutlich im Laufe des Jahres 1864 in Wilhelmstraße umbenannt. Die Anzeigen in der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge" vom 1. Juli 1864 und 5. November 1864 deuten darauf hin. Laut Hugo Salisch (s. Heimatbuch des Kreises Landeshut - 1929 - S. 197) befand sich zur damaligen Zeit auch das Postgebäude in dieser Straße, und zwar Ecke Wilhelmstr. 7 (früher Poststr.). Wann das Postgebäude das Haus in der Wallstraße bezogen hat, konnte bisher nicht ermittelt werden.

Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 54/1864.

Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 89/184.

Rechts: Wilhelmstr. 5 - Geschäft Königsberger, später
 Selmar Hamburger, danach Arthur Lindau.

Wilhelmstr. 7 - In diesem Haus befand sich das Geschäft des Vergolders und Lackierers Carl Klein, der bereits Ende der 1920er Jahre verstorben ist. Seine Witwe lebte nach der Vertreibung in Minden.

Wilhelmstr. 12 - Schuhgeschäft Wenzel Wittwer

Zwischen 1925 und 1938 wurde das Geschäft aufgegeben.

Wilhelmstr. 12 - Vor dem Schuhgeschäft Wittwer (Aufnahme: 1925)

Wilhelmstr. 13 - Modehaus Gustav Haacke

Wilhelmstraße - heute Nr. 15 - 10

Dieses Bild gewährt einen Blick in die Wilhelmstraße um 1900.
Wilhelmstr. Nr. 15 - 10: von links: Nr. 15 - Destillation Salisch, später Aronsohn; Nr. 14 - Klempnerei Gärtner; Nr. 13 - Modehaus Gustav Haacke; Nr. 12 - Schuhgeschäft Wittwer, später Martha Schubert; Nr. 11 - Glasermeister Franz Blodau; Nr. 10 - Erna und Frieda Haacke.

Ziederstraße:

Die Ziederstraße


Diese Karte stellte Herr Roman Grochalski aus Jelcz - Laskowice / Jeltsch - Laskowitz zur Verfügung.

Ziederstr. 12 - Sattlermeister Paul Kurtzke

Ziederstr. 26 - Haus der Familie Oskar Wahn

(Bild von Frau Gertrud Spiske)

Starke Regenfälle hatten Ende 1930 die Landeshuter Straßen überflutet, wie dieses Bild der Ziederstraße deutlich zeigt.

Ziederbrücke und Stadtwaldweg während des Hochwassers

 im August 1938.

Ziederstr. - Blick von der Ziederbrücke am Stadtwaldweg
 Richtung Stadt (Aufnahme: 1957)


Die Ziederstraße im Winter

Ziegeleistraße:

Ziegeleistr. 5 - Ziegeleibetrieb des Elmar Leyser,
 Inh. Ernestine Leyser
im Jahre 1970.

Das Bober-Schwimmbad (Stadtbad):

Am 10.11.1927 wurde das Bober-Schwimmbad im Beisein vieler Ehrengäste feierlich eröffnet.

Eröffnungsfeier am 10.11.1927

Links (oben): Stadtverordneter Aberle, Stadtverordneter Hübner, Stadtverordneter Schiller, Stadtrat Kreutzer, Stadtverordneter Burkert, Stadtrat Brodkorb, Stadtverordneter Klippel, Medizinalrat Dr. Brieger, unbekannt.

Links (Mitte): Regierungspräsident Dr. Poeschel (Liegnitz), unbekannt, Minister Hirtsiefer, 1. Bürgermeister Feige, unbekannt,
2. Bürgermeister Fechner, Wasserwerksdirektor Henning.

Links (vorne): Stadtbaurat Wagner, Oberregierungs- und Baurat Hertzog (Liegnitz) mit Lederkappe, dahinter Stadtrat Hornig.

Das Stadtbad