Jüdische Familien (A - N)

(Verfasser: Hella Tegeler)

Auf dieser Seite wird über folgende jüdische Familien aus Landeshut berichtet:
Aronsohn, Barasch, Basch, Bender, Berliner, Buky, Buttermilch, Cohn, Dobschützer, Falkenstein, Frankenstein, Selmar Hamburger, Honigbaum, Levy, Licht, Liebrecht, Mosler und Naumann.

Familie Aronsohn (Aronson)                       Wilhelmstraße 15

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Die Familie Aronsohn (Aronson) lebte in der Wilhelmstraße 15 und führte eine Destillation. Benjamin Aronsohn, genannt Benno, wurde am 16.11.1900 in Goßlershausen, Kreis Strasburg in Westpreußen geboren. Seine Ehefrau Rosa, geb. Kochmann, erblickte am 06.06.1902 im oberschlesischen Ratibor das Licht der Welt. Hier wurde auch Tochter Margot geboren. Wann die Familie Aronsohn nach Landeshut kam, ließ sich nicht ermitteln. Benjamin Aronsohn übernahm das Destillationsgeschäft Salisch.

Gründer der Destillation und Likörfabrik war wohl Simon Salisch (01.07.1810 - 22.02.1879), der mit Minna Buttermilch verheiratet war. Sohn Jakob Salisch (18.12.1854 - 23.12.1893) führte den Betrieb unter dem Namen des Vaters weiter. Nach dessen Tod übernahm seine Witwe Hedwig, geb. Buchbinder (13.04.1861 - 02.02.1933) das Geschäft. Soweit bekannt, hatte das Ehepaar zwei Töchter:
1. Doris Salisch                 * 09.02.1884 in Landeshut
   Sie war seit dem 04.06.1906 mit dem Arzt Dr. Max Melzer verheiratet und lebte mit ihrer Familie
   in Waldenburg.
2. Erna Salisch                  * 04.10.1887 in Landeshut
    Sie heiratete den Arzt Dr. Arthur Cohn-Salisch und lebte mit ihrer Familie in Glogau.

Im Deutschen Reichs-Adressbuch für Industrie, Gewerbe, Handel und Landwirtschaft 1928, Bd. IV lautet der Eintrag: "Salisch, Simon (Wwe. Hedwig Salisch), Likörfabrik. Das Reichs-Adressbuch für 1934 weist folgenden Eintrag aus: Salisch Nachf., Inh. Benno Aronsohn, Destillation. Im Adressbuch des Kreises Landeshut für 1938 wird Benno Aronsohn bereits als Eigentümer des Hauses Wilhelmstraße 15 geführt.

Das Ehepaar Aronsohn wanderte im September 1940 gemeinsam mit der Tochter Margot nach Amerika aus. Das ergibt sich aus der unten abgebildeten Passagierliste.
Diese Angaben decken sich auch mit den Nachforschungen des Herrn Großmann, die er im Schlesischen Gebirgsboten Heft 04/2001 veröffentlicht hat. Danach soll die Familie 1940 in die USA ausgewandert sein. Ein Briefschreiber erinnerte sich an ein Detail, das Herr Großmann wörtlich wie folgt zitierte: "Als unser damaliger Klassenlehrer, Herr Kolibus, Margot Arensohn (Anm.: Aron-sohn) und Stefan Zellner verabschiedete, mussten wir anderen Kinder aufstehen und unseren Mitschülern ein Abschiedslied singen. Wäre dies damals an die "große Glocke" gehängt worden, hätte Herr Kolibus sicher große Schwierigkeiten bekommen können". Alle 3 Personen werden auch im "Index von Juden genannt, deren deutsche Staatsbürgerschaft vom Nazi-Regine annulliert wurde". 

Nach der Todesanzeige verstarb Benno Aronsohn am 29. Juli 1944 in Brooklyn.

Links Likörfabrik Salisch, später Aronsohn.

Auszug aus der Passagierliste (Quelle: Myheritage)

Anzeige aus der Zeitung "Aufbau" vom 11.08.1944.


(zur Verfügung gestellt von Frau Annelie Hubrich, Erfurt)

Familie Barasch                                  Kirchstraße 13

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Die Eheleute Barasch wohnten in der Kirchstraße 13 und waren Eigentümer eines Konfektions- und Schuhwarengeschäftes. Siegfried Barasch wurde am 16.04.1874 in Lissa, Provinz Posen geboren. Seine Ehefrau Elli geb. Brauer, erblickte am 09.12.1877 im oberschlesischen Kattowitz das Licht der Welt.

Siegfried Barasch hatte als Soldat im 1. Weltkrieg gedient und war mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden. In der Synagogengemeinde war er sehr aktiv und gehörte 1932 zu den Vorstandsmitgliedern.

Siegfried Barasch wurde am 27.07.1942 nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 18.11.1942. Seine Ehefrau wurde gemeinsam mit ihrem Ehemann am 27.07.1942 zunächst nach Theresienstadt und am 15.05.1944 nach Auschwitz deportiert. Dort verstarb sie kurz nach der Ankunft.

Ob es noch weitere Familienangehörige gab, ist nicht mit Sicherheit bekannt. Im Namensindex "Yadvashem" erscheint allerdings ein Max Barasch, der während des Krieges gemeinsam mit seiner Ehefrau Cilla in Landeshut wohnte. Beide sind nach dieser Liste umgekommen. Da keine Geburtsdaten angegeben sind, ist nicht feststellbar, ob es sich evtl. um einen Bruder oder den Sohn des Siegfried Barasch handelt.

Zweites Haus von links: Konfektions- und Schuhwarengeschäft Barasch

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Familie Basch

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In Landeshut gab es auch eine Familie Basch, die jedoch in allen vorhandenen Adressbüchern von 1895, 1911, 1925 und 1938 nicht verzeichnet ist. Mitglieder dieser Familie haben aber in andere Familien eingeheiratet, s. Cohn, Licht und Wolff.

Etliche Familienmitglieder, die anderen Landeshuter Familien nicht zugeordnet werden konnten, kamen während des Holocaust um. Im Gedenkbuch des Bundesarchivs tauchen folgende Personen auf:

  1. Else Ficius, geb. Basch: * 08.09.1872 in Landeshut, wurde am 24.09.1942 nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 09.10.1942.
  2. Georg Basch: * 10.09.1874 in Landeshut, wurde am 01.09.1942 nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 08.09.1942.
  3. Else Basch: * 29.04.1877 in Landeshut, wurde am 14.09.1942 nach Theresienstadt deportiert und starb dort am 28.02.1943.

Familie Peritz mit Großmutter Fanny Wolff, geb. Basch 

Bild von Frau Gerda Dykmans, geb. Wolff, Gent (Belgien).

Familie Bender                                  Oberstraße 1

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Der Kaufmann Ignatz Bender betrieb in der Oberstraße 1 ein Kolonialwarengeschäft. Dieses Geschäft übernahm er von Alois Hampel, der im Adressbuch von 1911 noch als Kolonialwarenhändler geführt wird. Die Übernahme muss zwischen 1911 und 1924 erfolgt sein. Laut Großmann wohnten Oberstraße 1 Ignatz, Edith, Else und Hans Bender. In welcher verwandschaftlichen Beziehung sie zueinander standen, ist nicht bekannt. Nach der Herrn Großmann vorliegenden Gemeindeliste ist Ignatz Bender verstorben, die beiden Frauen wurden über Breslau deportiert und Hans Bender soll nach Schweden ausgewandert sein.

Familie Berliner

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Bereits im Jahre 1832 lebte in Landeshut eine Familie Berliner. Mendel Samuel Berliner betrieb hier eine Destillation. Geboren wurde er 1799 in Zülz OS. und war mit Fanny Doctor verheiratet. Wann die Familie nach Landeshut kam, ist nicht bekannt. Während der Ehe wurden in Landeshut zwischen 1823 und 1840 13 Kinder geboren.

Nach 1840 verließ die Familie Landeshut und ging zunächst nach Breslau und später nach Berlin. Hier verstarb Mendel Samuel Berliner am 07.08.1886, seine Ehefrau war bereits vor ihm verstorben. Ob der Destillationsbetrieb in Landeshut eingestellt wurde oder den Besitzer wechselte, konnte bisher nicht ermittelt werden.

Sohn Oswald Berliner (geb. am 11.12.1832 in Landeshut) gründete um 1869 in Berlin die "Oswald-Berliner-Weizenbier-Brauerei" in der Brunnenstr. 140/143. Ursprünglich tauchte dieser Braustandort, der sich heute im Ortsteil Mitte an der Grenze zu Gesundbrunnen befindet, bereits in den  1850er Jahren auf. Mehrere Brauer betrieben hier eine kleine Gastwirtschaft mit eigenem Braubetrieb. Oswald Berliner war es, der schließlich erstmals das in Berlin bis dahin unbekannte Weizenbier herstellen ließ. Die Herstellung dieses untergärigen Bieres nach "Bayerischer Brauart" erfordert konstant kühle Temperaturen, die in unterirdischen Gär-, Lager und Eiskellern auch im Sommer eingehalten werden konnten. Der Brauunternehmer Oswald Berliner vervielfachte in den folgenden Jahren die Produktionsmenge und dehnte den Betrieb räumlich aus. Es entstanden mehrere neue Lagerkeller auf dem Areal zwischen Rheinsberger, Stehlitzer, Bernauer und Brunnenstraße. Nach dem Tod seines Vaters Oswald am 26.10.1900 übernahm der Sohn Erich Victor die Leitung des Betriebes.

Im Strudel des Ersten Weltkrieges führten - wie bei den meisten anderen Unternehmen in der hauptstädtischen Bierbranche - die Umsatzeinbußen zum finanziellen Ruin. In den Jahren 1916 bis 1918 wurde der Braubetrieb notgedrungen eingestellt. Die Brauerei wurde geschlossen. Das Grundstück, die Braukontingente und die Markenrechte an Oswald Berliners Bieren gingen an die deutschlandweit organisierte "Engelhardt" - Brauereigesellschaft. Diese schloss später die Brauerei und betrieb bis 1936 nur noch die Mälzerei.

Die erhalten gebliebenen Kellergewölbe unter dem Grundstück an der Brunnenstraße sind wahrscheinlich die ältesten in diesem Ensemble. Sie wurden, im Gegensatz zu weiteren Tonnengewölben unter dem Gelände, im Zweiten Weltkrieg nicht für Luftschutzmaßnahmen oder unterirdischer Rüstungsproduktion verwendet. Nach dem Abriss der Häuser infolge des Mauerbaus an der Bernauer Straße ließ die DDR die vorhandenen Hohlräume mit der Abbruchmasse verfüllen. Dies verhinderte zusätzlich das "Untergraben" des Mauerstreifens an dieser Stelle. Seit 2011 ist der Berliner Unterwelten Verein damit beschäftigt, diese Tonnengewölbe wieder frei zu legen und der Bevölkerung zugänglich zu machen.

Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",
Heft Nr. 26/1831.

Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 28/1837.

Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 30/1837.

Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 27/1841.

Anzeige aus der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",

Heft Nr. 27/1847.

Familie Bucky  (oder auch Buky)

        Böhmische Gasse 105  (später Böhmische Straße, danach                        Langhansstraße)

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In Landeshut gab es auch eine Familie Bucky, die jedoch in allen vorhandenen Adressbüchern der Jahre 1895, 1911, 1925 und 1938 nicht mehr verzeichnet ist.
Der Kürschnermeister Joseph Kaskel Bucky besaß 1852 ein Pelzwarengeschäft in der Böhmischen Gasse (später Böhmische Straße). Geboren wurde er am 22.02.1794 in Lissa (Großpolen). Sein Grabstein befindet sich auch heute noch auf dem alten jüdischen Friedhof. Wann die Familie Buky nach Landeshut kam, ist nicht bekannt.

Nachfolgend wird der Stammbaum des Joseph Kaskel Bucky aufgeführt:
I. Generation:
Joseph Kaskel Bucky
 (Kürschnermeister)      * 22.02.1794 in Lissa        + 19.06.1872 in Landeshut
     - Grabstein ist noch vorhanden - s. Dokumentation "Alter Jüdischer Friedhof" -
Ehefrau:  nicht bekannt
Kinder: 1. Rosalie                                      * 08.05.1840                                + 28.09.1919 in Landeshut
             2. Gustav                                      *  12.01.1842                                  + 21.01.1876  in Landeshut
             3. Louis                                         *  22.09.1849 in Landeshut        + 22.09.1849 in Landeshut
             4. Kascel                                       * 31.03.1852 in Landeshut
             5. Jenny                                         * 03.10.1864 in Landeshut

II. Generation:
1. Rosalie Bucky                                         
* 08.05.1840                               + 28.09.1919 in Landeshut
   Ehemann: Benno Wolfsohn  (Kaufmann)   * 15.01.1829                        + 12.12.1898 in Landeshut
                 Heirat:                                        08.09.1860 in Landeshut
   Kinder:  1. Ida                                          * 04.09.1861 in Landeshut          +        1953 in New York
                 2. Arno                                      * 01.08.1863 in Landeshut       + 16.08.1942 in Theresienstadt
               
  3. Alma                                     * 05.06.1866 in Landeshut       + 20.02.1956 in New York
                 4. Harry                                    * 08.06.1870 in Landeshut       +           1955 in Jerusalem

2.  Gustav Bucky  (Kaufmann)                * 12.01.1842                                  + 21.01.1876 in Landeshut
            - Grabstein ist noch vorhanden - s. Dokumentation "Alter Jüdischer Friedhof" -
     Ehefrau: Anna Rosenthal                  * 22.10.1846 in Mühlhausen      + 22.03.1884 in Waldenburg
     Kinder:  1. Karl                                      * 02.07.1873 in Landeshut         + 05.12.1926 in Beuthen
                   2. Frieda      

5.  Jenny Buky                                            * 03.10.1864 in Landeshut
     Ehemann: Louis Plaut  (Fabrikant)   * 04.11.1844 in Nordhausen
                    Heirat:                                     16.01.1876 in Landeshut
     Kinder:  1. Harry                             * 30.01.1877 in Nordhausen    + nach April 1942 im Ghetto Izbica
                   2. Margarete                           * 05.09.1879 in Nordhausen      +          1943 in Auschwitz  
                   3. Helene                                 * 19.01.1884 in Halle a. d. Saale   
                   4. Moritz                                  * 28.02.1886 in Halle a. d. Saale  + 05.02.1966 in Philadelphia
                   5. Käthe Sophie              * 05.03.1889 in Halle a. d. Saale  + 05.03.1889 in Halle a. d. Saale
                   6. Martha Auguste          * 14.04.1890 in Halle a. d. Saale  + 17.05.1890 in Halle a. d. Saale

III. Generation:     
1.1  Ida Wolfsohn                                       * 04.09.1861 in Landeshut         +             1953 in New York
     Ehemann: Sali Korach (Kaufmann)    * 16.10.1846 in Posen                  + 24.05.1928 in Berlin
                   Heirat:                                        10.03.1884 in Landeshut
     Kinder:  1. Ernst                                       * 30.12.1884 in Berlin                  + 05.08.1952
                   2. "Carl" Josef                            * 11.10.1887 in Berlin                  + 00.06.1982 in Forest Hills

1.2  Arno Wolfsohn                                     * 01.08.1863 in Landeshut    + 16.08.1942 in Theresienstadt
     
Ehefrau: Margarete Eisenstädt          * 14.02.1873                             + 01.09.1923 in Landeshut
          (Stammbaum der Eheleute Arno Wolfsohn - siehe: Familie Wolfsohn)

1.3  Alma Wolfsohn                                     * 05.06.1866 in Landeshut    + 20.02.1956 in New York
      Ehemann: Theodor Löwenheim         * 10.03.1858 in Jeßnitz            + 15.09.1915  in Leipzig
                     Heirat:                                       24.05.1893 in Berlin
      Kinder:  1. Alice                                         * 06.03.1894 in Leipzig           + 19.01.1946 in New York       
                    2. Hans                                        * 09.04.1895 in Leipzig           + 21.10.1941 in London
                                                     
1.4  Harry Wolfsohn                                      * 08.06.1870 in Landeshut      +         1955 in Jerusalem
      Ehefrau: Else Samelson                          * 19.06.1882
          (Stammbaum der Eheleute Harry Wolfsohn - siehe: Familie Wolfsohn)

2.1  Karl Bucky                                                  * 02.07.1873 in Landeshut       + 05.12.1926 in Beuthen
      Ehefrau: Gertrud Karpe                            * 08.10.1876
      Kinder:  1. Herbert Gustav                          * 19.06.1901 in Beuthen           + 03.11.1990 in Florida
                    2. Gunther                                      * 18.07.1904 in Beuthen
                    3. Wolf                                            * 22.03.1909

2.2  Frieda Bucky
     
 Ehemann: Fedor Karpe                              * 03.08.1872 in Frankenstein
                      Heirat:                                             08.03.1903
       Kinder:  1. Anni                                              * ca.        1905
                     2. Gustav                                         * ca. 1910

5.2  Margarete Plaut                                            * 05.09.1879 in Nordhausen   +        1943 in Auschwitz
       
Ehemann: Eduard Josefsohn                     * 03.12.1863                               +        1938 in Berlin
                     Heirat:                                               29.12.1902 in Halle a. d. Saale
       Kinder:  1. Alice                                               * 11.02.1904 in Chemnitz         +        1943 in Auschwitz
                     
2. Ernst                                               * 13.05.1909                               +        1943 in Auschwitz

5.3  Helene Plaut                                             * 19.01.1884 in Halle a. d. Saale  + Sept. 1942 in Treblinka
       
Ehemann: Berthold Reiche                    * 16.08.1871                                   + Sept. 1942 in Treblinka

IV. Generation:
1.1.1  Ernst Korach Dr. phil.                              * 30.12.1884 in Berlin                    + 05.08.1952
        Ehefrau: Berta Jüdel                                * 31.10.1878 in Kolberg                  + vor 1939
                   Heirat:                                             01.06.1915 in Berlin
        Kind:  1. Cäcilie Dorothea                        * 27.04.1916

1.1.2  "Carl" Josef Korach Dr. jur. Rechtsanwalt u. Notar   * 11.10.1887 in Berlin
                                                                                                    + 00.06.1982 in New York
         1. Ehefrau: Alice Löwenheim                 * 06.03.1894 in Leipzig               + 19.01.1946 in New York
         2. Ehefrau: Ilse Hirschfeldt                      * 08.08.1900                              + 27.07.1993 in New York

1.3.1  Alice Löwenheim                                      * 06.03.1894 in Leipzig              + 19.01.1946 in New York
        Ehemann: Dr. jur. "Carl" Josef Korach   * 11.10.1887 in Berlin                 + 00.06.1982 in New York

1.3.2  Hans Löwenheim Dr. jur. Rechtsanwalt    * 09.04.1895 in Leipzig      + 21.10.1941 in London
         Ehefrau: Ilse Hirschfeldt                                  * 08.08.1900                     + 27.07.1993 in New York

2.1.1  Herbert Gustav Bucky                                        * 19.05.1901 in Beuthen    + 03.11.1990 in Florida

2.1.2  Gunther Bucky                                                     * 18.07.1904 in Beuthen

2.1.3  Wolf Bucky Dr. med.                                            * 22.03.1909                            



                 

Anzeige des Kürschnermeisters Joseph Kaskel Buky in der Zeitung
 "Der Bote aus dem Riesengebirge", Heft Nr. 88/1852.

Sohn Gustav Buky besaß in Landeshut eine Kalkbrennerei., siehe obige Anzeige in der Zeitung "Der Bote aus dem Riesengebirge",
 Heft Nr. 151/1875

Familie Buttermilch                         Bismarckstr. 12  

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Der Kaufmann Moses Buttermilch gründete im Jahre 1840 in Landeshut, Bismarckstr. 12 eine Leinenfabrik, die bald über die Stadtgrenze hinaus bekannt wurde. Später ging die Firma in den Besitz seines Neffen Arno Wolfsohn über (s. Familie Wolfsohn). Der Grabstein des Moses Buttermilch befindet sich auch heute noch auf dem alten jüdischen Friedhof.

Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in Landeshut 4 Kaufleute, die den Namen Buttermilch führten: Isidor, Jacob, Louis und Moses. Ob es sich hierbei um Brüder handelt, konnte bisher nicht festgestellt werden.

Nachfolgend werden die Stammbäume dieser Personen aufgeführt, soweit sie bisher bekannt sind:

Familie Isidor Buttermilch
I. Generation:
Isidor Buttermilch 
(Kaufmann)                 * um 1810,                                       + vor 1878 in Landeshut
Ehefrau: Dorothea Albrecht                       * 00.12.1818 in Schlichtingsheim,  + 21.11.1882 in Berlin
Kinder: 1. Jeanette                                        * 27.12.1840 in Landeshut,             + 10.11.1900 in Berlin
             2. Auguste                                        * 11.09.1842 in Landeshut,             + 12.09.1888 in Berlin
             3. Hermann                                      * 15.11.1844 in Landeshut,              + 05.02.1906 in Berlin
             4. Adolf                                             * 24.04.1846 in Landeshut
             5. Ulrike                                            * 17.01.1848 in Landeshut,              + 05.01.1910 in Berlin

II. Generation
1. Jeanet