Die Volksheilstätten

(Verfasser: Hella Tegeler)


Quellen:
Heimatbuch des Kreises Landeshut in Schlesien, hrg. von E. Kunick, Landeshut 1929
-  Schlesischer Gebirgsbote

Die Kaiserin-Auguste-Viktoria-Heilstätte:

Am 15. September 1904 wurde im Landeshuter Stadtwald die Kaiserin Auguste Viktoria-Volksheilstätte mit 80 Betten eröffnet. Eigentümer war der Schlesische Provinzial-Verein zur Bekämpfung der Tuberkulose in Breslau. Im Jahre 1907 wurde noch ein Erweiterungsbau geschaffen, so dass sich die Bettenzahl auf insgesamt 165 erhöhte. Ein innerer Umbau ermöglichte später nochmals Platz zum Aufstellen weiterer Betten. Insgesamt hatte die Heilstätte nunmehr über 200 Betten. Für Ärzte stand eine Doppelvilla mit 3 Wohnungen zur Verfügung. Aufnahme fanden ausschließlich weibliche Lungenkranke, die mindestens 14 Jahre alt waren.

Kaiserin-Auguste-Viktoria-Heilstätte

Kaiserin-Auguste-Viktoria-Heilstätte

Das Ärztehaus in der Mitte des Bildes

Das Ärztehaus

Kaiserin-Auguste-Viktoria-Heilstätte mit Gartenanlagen

Der Tagesraum

Die Speisesäle

Der Speisesaal

Die Kaiser-Wilhelm-Kinderheilstätte:

Vor dem Beginn des 1. Weltkrieges wurde durch den Kauf städtischen Geländes mit den Bauarbeiten für die Kinderheilstätte begonnen, die jedoch erst nach 1920 beendet werden konnten. Nach der Fertigstellung standen für die Kinder 450 Betten zur Verfügung.

Kaiser-Wilhelm-Kinderheilstätte

Kaiser-Wilhelm-Kinderheilstätte

Kaiser-Wilhelm-Kinderheilstätte - Die Lichthalle

Kaiser-Wilhelm-Kinderheilstätte